10 Dinge, die du nur als Mama cool findest

10 Dinge, die du nur cool findest, wenn du Mama bist

Es gibt Dinge im Leben, die sind nicht gerade ganz oben auf der Favoritenliste. Reste essen oder Schlabberküsse zum Beispiel. Als Mama findest du sie trotzdem schön. Irgendwie. Unsere Top Ten aller Dinge, die du wirklich nur cool findest, wenn du Mama bist

 

1) Reste von fremden Tellern essen

Wenn die Familie beim Essen am Tisch sitzt, hantierst du mit Messer, Gabel und Löffel manchmal öfter auf dem Teller deines Kindes herum als auf deinem eigenen. Fleisch kleinschneiden, Kartoffelpüree aufteilen, Erbsen aufpieksen. Und bevor etwas kalt wird oder weggeworfen werden muss, löffelt man die Misere lieber selbst aus. Aber Achtung: Dieser Reflex führt dazu, dass du womöglich auch vor dem Teller deines Partners oder der Freundin nicht halt machst – und dort mitmischst, äh, mitnascht. Nur so viel: In Sterne-Restaurants zum Beispiel ist Mundraub verpönt. #etikette

 

2) Kindergeburtstag planen

Geburtstag feiern, wenn dein Baby ein Jahr älter wird – klar, aber mit allen Schikanen! Das sieht dann so oder so ähnlich aus: Die Einladungen werden designt; die Deko im Internet recherchiert und in mühevoller Kleinarbeit gefaltet, das Kuchen backen nimmt mindestens eine Tages- und eine Nachtschicht in Anspruch; das Entertainment-Programm ist minutiös geplant und sieht diverse Highlights wie eine Zauber-Show oder ein Schatzsuche vor. Alles schön – aber auch schön anstrengend.

 

3) Schlabberküsse entgegennehmen

Nein, nicht vom Liebsten. Bloß nicht! Bei den Kleinen hingegen sind Mamas hart im Nehmen. Liebesbeweise in Form von Küsschen sind sehnlichst erwünscht und werden gelegentlich sogar sanft eingefordert – egal, ob das Kind gerade frisch gebadet ist oder von Stirn bis Kinn verschmiert (Nutella, Milch, Schnodder) ist. Mutterliebe kennt keine Hygienevorschriften!

 

4) Keine Geheimnisse haben

Wenn der Nachwuchs mitkriegt, dass Mama morgens auf dem stillen Örtchen Facebook checkt, gelegentlich echte statt vegetarische Wurst futtert oder Spielzeug für Erwachsene im Schlafzimmer versteckt – wissen das über kurz oder lang so gut wie alle. Papa, Oma, Opa, die Nachbarn, die Erzieherinnen, die Kita-Freunde, deren Mütter und Väter, manchmal auch die Verkäuferin im Blumenladen um die Ecke oder der Sitznachbar im Bus. Tja, Kindermund tut Wahrheit kund. Aber wie heißt es so schön: Gib den Leuten so lange etwas zu reden, bis ihnen Hören und Sehen vergeht.

 

5) Erziehungskatastrophen schönreden

Der Goodwill von Müttern hat XL-Format. Naja, man müsste vielleicht strenger sein, aber ach, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Fallbeispiel 1: „Ups, wie ist der Kleine auf den Dachboden gekommen? Ich dachte, die Leiter ist unerreichbar für ihn. Aber klettern kann er, das muss man ihm lassen.“ Fallbeispiel 2: „Oh je, die Kritzeleien an der Wand lassen sich nicht abwaschen. Offenbar wollte sich meine Tochter nicht auf Papier künstlerisch entfalten. Aber wir hatten ja schon lange vor, neu zu streichen, jetzt können wir loslegen.“ Fallbeispiel 3: „Ein Vierjähriger kann mit einem Bauklotz-Wurf einen Flachbildfernseher zerstören? Das Gerät ist doch keine Qualitätsware! Ich ruf gleich mal beim Hersteller an, dann können die über Produktverbesserungen nachdenken.“

 

6) Millionen Babyfotos posten

Früher wurden vor allem Urlaubs- und Partyfotos gepostet, nun spielt dein Nachwuchs in den sozialen Medien die Hauptrolle: Klein-XY im brandneuen Outfit, beim Plantschen in der Badewanne, mit dem ersten Eis seines Lebens, mit der Katze…. Was du süß findest sollen auch alle anderen sehen, ob sie wollen, oder nicht! Du hast sogar dein Profilbild durch das deiner kleinen Maus ersetzt? Das kommt nicht von ungefähr. Die amerikanische Psychologie-Professorin stellte fest, dass Mamas mit solchen Bildern zeigen, was sie gerade sind: nämlich Mamas. Und natürlich auch, wie vernarrt sie in ihren kleinen Schatz sind.

 

7) Mit Piepsstimme reden

Dutzi, Dutzi… Viele Mütter sprechen plötzlich eine andere Sprache: Babysprache. Forscher der University of Chicago fanden heraus, dass das bei Affenmüttern ähnlich ist – und einen guten Grund hat: Weibliche Affen verändern ihre Stimmlage, um beim Nachwuchs Aufmerksamkeit zu erregen, und wechseln in der Kommunikation in eine deutlich höhere Tonlage. Und es bleibt auch nicht aus, dass Mama die putzigen Wortkreationen wiederholt, die der Knirps so von sich gibt.

 

8) Dauergäste im Ehebett dulden

Babys sollten im eigenen Bettchen schlafen: Ratgeber, die dafür plädieren, füllen meterlange Buchhandlungsregale. Mamis (und Papis) hingegen praktizieren nicht selten genau das Gegenteil von dem, was in den schlauen Werken empfohlen wird – und funktionieren das Ehebett zum Schlaflager um. Stimmt, man erholt sich nachts dann nicht mehr ganz so gut, weil der Nachwuchs sich dreht und wendet wie ein Breakdancer, immer mal wieder ein Beinchen oder Ärmchen auf Mamas Gesicht schleudert und derart viel Platz braucht, dass eine bequeme Position ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber: Das Familienkuscheln am Morgen entschädigt nun mal für (fast) alles. Und das nächtliche Aufstehen, um nach dem (aufgewachten) Kind zu gucken, hat sich auch erledigt. Immerhin.

 

9) Klinken putzen

Für die Wunsch-Kita geben Mamis alles! Das fängt beim kitschpreisverdächtigen E-Mail-Schreiben an und erreicht seinen Höhepunkt beim Besichtigungstermin vor Ort. Da werden Mitbringsel überreicht, die Soft Skills des Sprösslings gepriesen, die eigene Einsatzbereitschaft betont, die Einrichtung gelobt, die Erzieherin mit Charme um den Finger gewickelt usw. Das Ganze hört erst auf, wenn das Kind untergebracht ist.

 

10) Unsinnige Wettbewerbe veranstalten

Für das Töchterchen oder den Sohnemann die beste Mutter der Welt sein zu wollen, ist ein ehrenwertes Anliegen. Mit anderen Müttern in den Wettstreit zu treten dagegen ist, geben wir es zu, eigentlich nur eines: Energieverschwendung. Trotzdem passiert es täglich fast automatisch: Wer backt die leckersten Muffins fürs Spiel-Date? Wer zaubert über Nacht das tollste Faschings-Outfit? Wer hält sich am knackigsten in Form? Wer ist die beste Mama? Die Antwort lautet: Du – für deine Familie. Der Rest ist egal.

 

 

Haben wir etwas vergessen? Was sind für dich Momente, in denen du dich selbst als Mama ein bisschen komisch findest und Dinge tust, an die du früher im Traum nicht gedacht hättest? Wir freuen uns über deine Geschichten unter kontakt@medela.de oder bei Facebook.