Mamas sind die Besten! Da kann nicht mal James Bond mithalten.

15 Dinge, die Mütter besser können als James Bond

1. Gefahren wittern

James Bond erkennt, wenn es brenzlig wird, wann er in Deckung gehen, flüchten, kämpfen oder schießen muss – schließlich ist er der Mann, der niemals stirbt. Doch 007 musste bislang lediglich in 24 Filmen heil davonkommen, Mütter dagegen müssen ihren Nachwuchs täglich unzählige Male schützen und dabei sicher stellen, dass auch sie selbst keinen Schaden nehmen. Und das Gefahren-ABC ist umfangreich: A wie Abgrund, Abflussreiniger, Allergieauslöser, Ameisenhaufen, Angriff, Ast, Aufprall, Auto…

 

2. Verhandeln

Es beginnt morgens, früh morgens. Was wird angezogen, was wird gefrühstückt, was wird gespielt. Und je nachdem, ob der Nachwuchs zuhause bleibt oder in die Kita, in den Kindergarten, in die Schule gebracht wird, geht es mit den Verhandlungen im Viertelstunden-Takt oder mittags weiter. Und selbst mit dem Zubettgehen ist es nicht vorbei, wenn das Kind noch etwas vorgelesen haben oder noch etwas trinken will. James Bond verhandelt: nicht wirklich. Er erfüllt seine Aufträge – koste es, was es wolle.

 

3. Untertauchen

Ja, der Brite ist nicht schlecht in dieser Disziplin. Mütter haben nicht allzu viele Gelegenheiten, sich auszuklinken, aber wenn sich eine Chance dazu ergibt, nutzen sie sie. Und wie. Dann sind sie mal – weg. Außer Haus, außer Reichweite, für die Kids und den Liebsten. James dagegen wird letztlich immer wieder aufgespürt: von M, der Geheimdienst-Leitung.

 

4. Geschwindigkeitsrekorde brechen

Okay, Mamis können nicht schneller Auto fahren, fliegen oder rennen als James Bond. Aber sie können so schnell reagieren, dass das Kind gar nicht erst von der Schaukel fällt, dass die Murmel gar nicht erst im Bauch des Nachwuchses landet, dass die Vase gar nicht erst zu Bruch geht. So, und welche Skills sind nun sinnvoller? Eben.

 

5. Mit Geld umgehen

Eine Sinus-Studie belegt, dass die meisten Eltern das zur Verfügung stehende Einkommen gezielt zum Wohle ihrer Kinder ausgeben und speziell Mütter ihre Kinder bewusst unterstützen möchten. Die Bond-Bilanz sieht so aus: 11 Millionen Euro hat James in Casinos verspielt, seine Reisekosten belaufen sich auf geschätzte 34 Millionen Euro und sein „Spectre“-Dienstwagen, ein Aston Martin, wurde vom Londoner Auktionshaus Christie’s für 3,1 Millionen Euro versteigert. 

 

6. Bedingungslos lieben

Das ist DAS Naturtalent, das allen Müttern zueigen ist. James teilte mit 55 Bond-Girls das Bett oder andere Vergnügungsorte – geheiratet hat er nur Tracy, 1969, als er „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ war.

 

7. Sex haben

Das Kind kommt, die Lust geht? Stimmt nicht. In einer Forsa-Umfrage sagten Elternpaare zwar, dass sie auch sechs Monate nach der Geburt nicht mehr so häufig Sex hatten wie vor der Schwangerschaft, aber: 39 Prozent gaben an, etwa zweimal pro Monat miteinander zu schlafen, 32 Prozent brachten es auf ein- oder zweimal pro Woche und 13 Prozent auf mindestens zwei- bis dreimal pro Woche. Das ist hohes Verkehrsaufkommen – verglichen mit dem Liebesleben von Bond. Er operierte 75 Mal in der Horizontalen und 16 Mal raunten die Frauen „Oh, James“.

 

8. Sich zuhause fühlen

Für Mütter das Nonplusultra: 24/7 ein Familiennest zu haben, das Geborgenheit gibt. Bond sah man bisher nur zweimal in seinem Londoner Domizil und sein Elternhaus besuchte er lediglich in „Skyfall“.

 

9. Zunehmen

Werdende Mütter nehmen während der Schwangerschaft zum Wohl des Kindes bis zu 18 Kilo zu (und nach der Geburt wieder ab). Daniel Craig musste für seine Rolle in „Casino Royale“ an Muskelmasse zulegen und brachte nach seinem Trainingsprogramm zehn Kilo mehr auf die Waage.

 

10. Strapazen ertragen

Ob Schusswunde oder Kaiserschnitt, Martini-Leber oder chronischer Schlafmangel – jahrelanger Ganzkörpereinsatz macht sich bei jedem bemerkbar. Es ist nur so, dass für Geheimagenten regelmäßige Reinkarnationen vorgesehen sind, während Mütter gar nicht anders können, als stolz zu sein auf die Spuren, die das Leben hinterlassen hat.

 

11. Pokerface wahren

Kind: „Aber du hast doch gesagt, dass ich länger fernsehen darf.“ Die eigene Mutter: „Meinst du nicht, es wäre besser…?“ Partner: „Schrank aufbauen? Ich guck jetzt Fußball.“ Lehrer: „Naja, eine Meisterleistung war das nicht.“ Andere Mutter: „Also meine Kleine schafft das mit links“. Verkäuferin: „Rumtoben geht gar nicht. Wollen Sie Ihren Sohn nicht mal eine Ansage machen?“ Passant: „Unglaublich, ein Kinderwagen so breit wie ein Flugzeug.“ Freundin: „Du hast ja kaum noch Zeit für mich.“ Schwiegermutter: „Diese Rückbildungsgymnastik, wirklich viel gebracht hat die nicht, oder?“ Mamis zucken da nicht mal mit der Wimper und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Von James Bond wissen wir, dass er zumindest bei zwei Personen immer (Er)regung zeigt, egal, ob sie einen Spruch auf den Lippen haben oder nicht: bei seinem Bond-Girl und bei M.

 

12. Sich abwechslungsreich kleiden

Frauen, darunter selbstverständlich auch Mütter, besitzen einer Greenpeace-Erhebung zufolge im Schnitt 118 Kleidungsstücke – und haben dadurch vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. James trägt seit Jahrzehnten überwiegend diese fünf Outfits: Smoking, Anzug, Bademantel, Badehose, nichts.    

 

13. Autofahren

Wenn James am Steuer sitzt, ist es meist so, dass er sich aus scheinbar ausweglosen Situationen lenkt und gegebenenfalls auf seine Widersacher feuert. Das mag unter Multitasking fallen, Mamas jedoch haben während des Manövrierens deutlich mehr zu bewerkstelligen. Sie halten die Familie bei Laune, trällern Lieder, erfinden Spiele, schlichten Streits, beantworten stets aufs Neue die Wann-sind-wir-da-Frage – und sind gezwungen, zwischendurch anzuhalten, um Snacks und Getränke zu reichen.

 

14. Waffen einsetzen

…und zwar die einer Frau, die von allen Seiten mit Erwartungen bombardiert wird, vom Partner über die Schwiegermutter bis zur Familienministerin. Gegen diese Ansprüche jedenfalls können eine Walther PPK oder die High Tech-Toys von Tüftler Q, explosive Kugelschreiber oder Zigaretten mit integrierten Dartpfeilen, wenig ausrichten, will man niemanden Verletzungen zufügen. Also schießen Mamas mit Argumenten, wehren sich mit Seitenhieben, entwaffnen mit Charme und siegen mit Überzeugungskraft. Nur Kinder, die können Mütter killen – mit einem einzigen Blick.

 

15. Durchhalten

Bond hat bereits dreimal seine Kündigung beim Geheimdienst MI6 eingereicht. Mama sein ist ein Job auf Lebenszeit und nienienie käme eine Mutter auf die Idee, vorzeitig das Handtuch zu werfen.

 

 

Habt ihr noch weitere Dinge, die Mütter besser können als James Bond? Dann schreibt uns unter kontakt@medela.de – wir freuen uns.