Mamas sind die Besten! Da kann nicht mal James Bond mithalten.

13 Dinge, die Mamas besser können als James Bond

Gefahren erkennen, Pokerface bewahren, knallhart verhandeln: Hättest du gedacht, dass wir Mütter alle Qualitäten eines Geheimagenten aufweisen? Was James Bond noch von uns lernen kann:

 

1. Gefahren wittern

James Bond erkennt in Sekundenbruchteilen, wenn es brenzlig wird, wann er in Deckung gehen, flüchten, kämpfen oder schießen muss – schließlich ist er der Mann, der selbst bei den größten Explosionen nur mit einer dekorativen Schramme davonkommt. Doch 007 musste bislang lediglich in 24 Filmen seine eigene Haut retten. Wir Mütter dagegen schützen unsere Kinder täglich hundert Mal vor kleineren und größeren Schäden. Das Gefahren-ABC ist länger als Bonds Personalakte: A wie Abgrund, Abflussreiniger,  Ameisenhaufen, Auto…

 

2. Knallhart verhandeln

Es beginnt morgens. Sehr früh morgens: Anziehen, Frühstücken, Zähneputzen, nein, jetzt ist keine Zeit mehr zum Spielen – okay nur fünf Minuten; Schuhe anziehen, Jacke anziehen, nein du kannst nicht ohne Mütze bei Minustemperaturen nach draußen… Mamas verhandeln im Minutentakt den ganzen Tag. Selbst abends nach dem Zubettgehen wird im Dunkeln noch knallhart gefeilscht: Um das letzte Glas Wasser, um “wirklich noch mal Pipi, du warst doch gerade??!” und später, wenn das Kind älter ist, um jede Minute Lesen beim Licht der Nachttischlampe. Mütter sind Meister im Marathon-Verhandeln, Kompromisse finden und liebevollem Durchsetzen. James Bond verhandelt: nicht wirklich. Er löst das Problem im Zweifel mit Gewalt. Ganz schwach. Keine Option, NIE!!!

 

3. Geschwindigkeitsrekorde brechen

Okay, auch wenn wir vielleicht zwischen Arbeit, Kita und Arzttermin schon mal ein Knöllchen kassiert haben: Nein, wir können nicht schneller Auto fahren, fliegen oder rennen als James Bond. Aber dafür sind wir auch ohne Aston Martin so blitzschnell, dass unser Kind gar nicht erst von der Schaukel fällt, die Murmel gar nicht erst in Mund/Ohr/Nase landet, die Vase gar nicht erst zu Bruch geht…

 

4. Untertauchen

Ja, unser Lieblingsbrite ist nicht schlecht in dieser Disziplin. Aber er hat noch keine Mutter erlebt, die dringend mal durchatmen muss. Wenn Papa abends endlich durch die Haustür und die Badezimmertüre hinter ihr  zu ist, ist Mama taub für das Toben der Welt draußen. So leise und lange, dass sich der Rest der Familie irgendwann damit abfindet, dass Mama erstmal verschollen ist. James Bond hat selten so viel Glück. Er wird letztlich immer wieder aufgespürt: von M, der Geheimdienst-Leitung. Wobei, zugegeben, Spürnasen haben wir zu Hause auch…

 

5. Mit Geld umgehen

Eine Sinus-Studie belegt, dass die meisten Eltern das zur Verfügung stehende Einkommen gezielt zum Wohle ihrer Kinder ausgeben und speziell Mütter ihre Kinder bewusst unterstützen möchten. Wir wissen, wie man aus einem festen Budget das Beste herausholt. Die Bond-Bilanz sieht so aus: 11 Millionen Euro hat er in Casinos verspielt, seine Reisekosten belaufen sich auf geschätzte 34 Millionen Euro und sein „Spectre“-Dienstwagen, ein Aston Martin, wurde vom Londoner Auktionshaus Christie’s für 3,1 Millionen Euro versteigert. Wenn James Bond mal die Kreditkarte seiner Majestät verlieren sollte, sieht er alt aus.

 

6. Lieben

Bedingungslos, für alle Ewigkeit. Im Lieben sind wir Mamas einfach Naturtalente. James teilte dagegen bislang mit mehr als 50 Bond-Girls das Bett (oder andere Vergnügungsorte), meistens ohne große Gefühle und wenn es doch mal Liebe zu sein schien, scheiterte die schnell an Betrug, Tod oder unausgesprochenen Gründen zwischen zwei Filmen. Nur zu Judi Denchs “M” baute James eine echte emotionale Beziehung auf. Mutterfigur, ganz klar.

 

7. Sex haben

Das Kind kommt, die Lust geht? Stimmt so nicht ganz. In einer Forsa-Umfrage sagten Elternpaare zwar, dass sie auch sechs Monate nach der Geburt nicht mehr so häufig Sex hatten wie vor der Schwangerschaft, aber: 39 Prozent gaben an, etwa zweimal pro Monat miteinander zu schlafen, 32 Prozent brachten es auf ein- oder zweimal pro Woche und 13 Prozent auf mindestens zwei- bis dreimal pro Woche. Das ist hohes Verkehrsaufkommen – verglichen mit dem (durch die Filmdauer naturgemäß beschränktem) Liebesleben von Bond. Er operierte bislang nur 75 Mal in der Horizontalen. 16 Mal raunten die Frauen „Oh, James“.

 

8. Ein Zuhause schaffen

Mütter schenken ihren Kindern Geborgenheit und ein echtes Heimatgefühl. Wir sind Experten darin, ein kuscheliges Familiennest zu schaffen. James Bond kennt keine Heimat. Bisher sah man ihn nur zweimal in seinem Londoner Domizil und sein Elternhaus besuchte er lediglich einmal, in „Skyfall“.

 

9. Strapazen ertragen

Ob Schusswunde oder Kaiserschnitt, Martini-Leber oder chronischer Schlafmangel – jahrelanger Ganzkörpereinsatz macht sich bei jedem bemerkbar. Es ist nur so, dass für Geheimagenten regelmäßige Erholungspausen und Urlaube vorgesehen sind, während Mütter 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr engagiert sind. Da können wir gar nicht anders, als stolz zu sein auf die Spuren, die das Leben mit unseren wundervollen Kindern hinterlassen hat!

 

10. Pokerface wahren

Schwiegermutter: „Diese Rückbildungsgymnastik hat nicht wirklich viel gebracht, oder?“ Eigene Mutter: „Ich hab bei dir ja damals immer…?“ Andere Mutter: „Also meine Kleine schafft das mit links“. Passant: „Unglaublich, ein Kinderwagen so breit wie ein Flugzeug.“ Egal was uns so an den Kopf geworfen wird, als erfahrene Mütter zucken wir nicht mit der Wimper und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Von James Bond wissen wir, dass ihn zumindest die Kommentare einer Person nicht kalt lassen: M.

 

11. Stil beweisen

Haute Couture ist vom Mama-Alltag so weit entfernt wie eine Reise in die Südsee, aber niemand kann behaupten, Mütter wüssten nicht kreativ mit ihrem Kleiderschrank und Stylingprodukten umzugehen. Spuckefleck auf der Schulter? Schal drüber. Fünf-Monats-Bauch NACH der Schwangerschaft? Oversize ist in. Keine Zeit zum Haare waschen? Trockenshampoo drauf und Dutt zwirbeln. Überhaupt: Frauen besitzen einer Greenpeace-Erhebung zufolge im Schnitt 118 Kleidungsstücke – und haben dadurch vielfältige Kombinationsmöglichkeiten für alle Lebenslagen (Regennachmittag mit Baby draußen, Regennachmittag mit Baby drinnen, Sandkasten, Büro, Datenight…). James trägt seit Jahrzehnten überwiegend fünf Outfits: Smoking, Anzug, Bademantel, Badehose, nichts. Laaangweilig!  

 

12. Autofahren

Wenn James am Steuer sitzt, muss er vor allem drei Dinge tun: Gas geben, lenken, schießen. Das mag unter Multitasking fallen, Mamas jedoch haben während des Manövrierens deutlich mehr zu bewerkstelligen. Sie halten die Rückbank bei Laune, trällern Lieder, erfinden Spiele, schlichten Streits, beantworten stets aufs Neue die Wann-sind-wir-da-Frage und fahren im Zweifel an jeder Bushaltstelle kurz ran, um Snacks und Getränke zu reichen.

 

13. Durchhalten

Bond hat bereits dreimal seine Kündigung beim Geheimdienst MI6 eingereicht. Mama sein ist ein Job auf Lebenszeit und NIE NIE NIE käme eine Mutter auf die Idee, vorzeitig das Handtuch zu werfen.

 

 

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