Der Advent beginnt 2016 schon am 27. November.

1. Advent: Die erste Weihnachtszeit mit Baby!

Adventskalender, Kerzen, Weihnachtsgeschichten: Der Advent ist eine Zeit voller Überraschungen und Zauber. Das spürt auch dein Baby schon. Und ihr als Eltern habt die Gelegenheit, die Weihnachtszeit noch einmal ganz neu zu erleben! Hast du dir schon überlegt, welche Familientraditionen ihr übernehmen wollt? Und welche neuen Rituale ganz eurer kleinen Familie gehören?  Wir haben ein paar Anregungen gesammelt.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

An jedem Sonntag vor dem 24. Dezember wird eine Kerze am Adventskranz angezündet. Dein Baby liebt feierliche Momente und immer wiederkehrende Sprüche und Lieder. Also Singstimme mit Punsch geölt und losgejubelt! Zum Beispiel so schöne Klassiker wie  „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt” oder “Oh du fröhliche”. Aber Vorsicht vor dem strahlenden Kerzenschein, denn ehe du dich versiehst, wird das Kleine mit seinen Händchen in die Flammen fassen wollen. Am besten steht oder hängt der Kranz außerhalb der Reichweite. Und gewöhne dir am besten gleich an, alle Kerzen auszublasen, wenn du den Raum verlässt. Oder du wählst gleich aus Sicherheitsgründen (flackernde) LED-Lichter aus. Das ist zwar etwas weniger romantisch, aber angesichts der Tatsache, dass der schöne Adventskranz spätestens an Heiligabend strohtrocken ist, auch die wesentlich weniger brandgefährliche Alternative. Das wird sogar in vielen Kirchen schon so gehandhabt. Falls du auf Kerzen dennoch nicht verzichten möchtest: Kennst du die sich dank Kerzenwärme drehenden Glockenspiele? Babys lieben zartes Glöckchen klingeln!

Jeden Tag ein Türchen…

Für Kinder ist es eine aufregende Sache, wenn sie ab dem ersten Dezember jeden Tag ein Türchen ihres Adventskalenders öffnen können. Babys verstehen den Zweck eines solchen Kalenders zwar noch nicht – und die schokoladengefüllte Variante ist ohnehin noch Nichts für sie – aber am Überraschungseffekt und Auspacken haben auch die Kleinsten schon Spaß. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gebastelten Säckchen-Adventskalender, den du selbst befüllst? Du könntest darin zum Beispiel einfache Bauernhof-Figuren für eine babygerechte Spiel-Krippe verpacken. Jeden Tag kommt so eine neue Figur dazu und Baby hat sofort was zum Spielen und Entdecken! Und für den Papa, dem du vielleicht früher liebevoll einen eigenen Kalender gebastelt hast, gibt es jeden Tag ein neues Foto von seinem kleinen Liebling als Adventsüberraschung per Handy. Wetten, das freut ihn mindestens genau so sehr wie ein Schokoriegel?

Adventsgeschichte für die größeren Kleinen

Wenn du noch ein älteres Geschwisterkind hast, dann nutze die Zeit, in der du das Baby stillst, um mit dem Größeren eine Adventsgeschichte zu lesen oder zu erzählen. Wenn du das Baby im Arm hältst, bekommt die christliche Weihnachtsgeschichte eine ganz neue Bedeutung für euch. Oder vielleicht hast du für dein großes Kind einen Adventskalender mit kleinen Büchern ausgewählt? Dann habt ihr während des Stillens die perfekte Gelegenheit zum Lesen und Kuscheln!

Backe, Backe Plätzchen!

Nein, natürlich soll dein Kleines eigentlich noch keine Lebkuchen, Butterplätzchen oder Spekulatius naschen. Aber zum Glück gibt es auch zuckerfreie und babytaugliche Alternativen.