2. Advent - Der Nikolaus kommt

2. Advent: Der Nikolaus kommt – Märchenhafte Feiern mit Kindern

Die zweite Kerze am Adventskranz brennt. Die Vorfreude auf den Nikolaus wächst in Familien mit Kindern. Bei den Eltern selbst wächst am 2. Advent eher die Sorge, wie sie die drohende Süßigkeitenflut werden abwenden können.

In vielen Familien ist es Tradition am Abend vor dem 6. Dezember blankgeputzte Stiefel für den Nikolaus vor die Tür zu stellen. Dein Baby wird große Augen machen, wenn am nächsten Morgen in seinem Stiefelchen ein Gruß vom Nikolaus steckt. Eine Rassel, ein kleines Plüschtier, etwas glänzendes Knisterpapier, mehr braucht es gar nicht zu sein.

 

Angst vor dem Nikolaus mit Rauschebart

Vielleicht feiert ihr den Nikolaustag mit mehreren Familien und der „echte“ Nikolaus stattet euch einen Besuch ab? Dein Baby wird vor der imposanten Figur mit dem weißen Rauschebart einen Heidenrespekt haben. Halte es sicher auf dem Arm. Dein Kleines wird in der Regel mit Gebrüll reagieren, wenn die Mama es für ein Foto dem Nikolaus überreichen möchte und es wird sich vielleicht auch nicht trauen, das Säckchen anzunehmen, das er ihm anbietet. Das ist völlig in Ordnung. Im nächsten Jahr wird sich dein Kleines sicherlich schon mehr trauen, vor allem, wenn es sieht, dass sein Wunsch respektiert und es zu nichts gezwungen wurde.

Übrigens: Die Zeiten in denen Nikolaus mit Knecht Ruprecht als Erziehungsgehilfe aus dem Wald gestapft ist, um schlimme Kinder in den Sack zu stecken, sind längst vorbei. Der Nikolaus ist ein Freund der Kinder. Bei der Nikolausfeier will er Kinder vor allem loben. Die Erziehung überlässt er Mama und Papa. Und das ist auch richtig so!

 

Äpfel, Nuss und Mandelkern – isst dein Baby gar nicht gern

O weh, wer soll denn das alles essen? Nicht nur der Nikolaus hat deinem Kind am Nikolaustag etwas in die Stiefel gesteckt. Es bekommt auch noch pralle Tüten von den Omas und Opas, Tante und Onkel, Freunden und sogar die Nachbarn stellen ein Säckchen vor die Tür.

Jetzt hilft nur noch Eines: DU musst wie eine Löwenmutter dein Junges beschützen und das heißt – weg mit dem ganzen Plunder!

Die typischen Nikolausgaben sind absolut nichts für empfindliche Babymägen, schon gar nicht, wenn du dein Baby noch stillst. Von Mandarinen und Orangen bekommt dein Kind vielleicht einen roten Popo oder Hautausschläge. An Nüssen und Äpfeln kann es sich verschlucken oder allergisch reagieren. Ein Zuviel an Schokolade und Zucker führt zu Verstopfung oder anderen Unverträglichkeiten und von dem schweren Weihnachtsgebäck mit ungewohnten Gewürzen gibt es dann noch eine Magenverstimmung – und zwar nachdem die lieben „Wohltäter“ wieder abgedampft sind.

Du brauchst ja nicht gleich alles in die Tonne zu werfen. Mit geraspelten Schokonikoläusen kannst du backen oder du bringst alles zur nächsten „Tafel“ und machst bedürftigen Menschen eine Freude. Am besten ist, ihr Eltern macht im Vorfeld unmissverständlich klar, wie ihr euch das Nikolausfest für euer Kind vorstellt.

 

Keine Geschenkeflut an Nikolaus

Das gilt übrigens auch für die Geschenke. Etwas Kleines ist absolut in Ordnung, aber viele Eltern ärgern sich über die Geschenkeflut, die bereits zu Nikolaus auf ihre Kinder einbricht. Was soll denn dann der Weihnachtsmann oder das Christkind noch bringen? Also – auch wenn es schwerfällt, setz dich durch!

 

Was bringt der Nikolaus denn deinen Kindern? Schreib uns unter kontakt@medela.de