4. Advent - Die innere Ruhe ist gefragt

Weihnachten mit Baby: 5 Tipps gegen den Feststress

Hilfe! Die Türchen im Adventskalender werden immer weniger, die To-Do-Liste für die Festtage dafür immer länger. Unsere Tipps für ein besinnliches Weihnachtsfest trotz Vorbereitungsstress.

1) Nutze deine “stillen” Inseln

In der Zeit vor deinem Baby hat dir das Gehetze zu Weihnachten deutlich weniger ausgemacht. Du bist von Eltern zu Schwiegereltern gerast und hast dich anschließend noch mit den Freunden zur After-Christmas-Party getroffen. Mit Baby musst du es zwangsweise etwas ruhiger angehen und das tut euch allen gut. Dein Kind gibt den Rhythmus vor. Wenn es zu vielen Reizen ausgesetzt ist, reagiert es mit Unruhe und Weinen und dann schmeckt der beste Festtagsbrunch nicht mehr. Nimm es gelassen: Als stillende Mama solltest du dich ohnehin vor zu viel Hektik schützen. Nutze stattdessen die Stillpausen ganz bewusst, um dich etwas zurückzuziehen und euch Ruhe zu gönnen. Das macht den Festtagstrubel gleich viel weniger anstrengend.

2) Schafft euch eigene Traditionen 

Was ist euch an Weihnachten wichtig? Die Christmette, die Gans, die Krippe vom Urgroßvater? In jeder Familie gibt es Traditionen und jetzt, da ihr das vielleicht erste Mal mit Baby feiert, werden die eigenen Kindheitserinnerungen und Rituale noch wichtiger. Aber wie bringt man die Traditionen zweier Familien zusammen? Am besten nimmst du dir mit deinem Partner ganz bewusst etwas Zeit, damit jeder seine Vorstellungen für das Fest äußern kann. Keine Frage, ihr werdet Kompromisse schließen müssen. Aber ist das so schlimm? Hauptsache ist doch, dass ihr euren eigenen Festrhythmus findet, der später eurem Kind als liebevolle Tradition in Erinnerung bleibt!

3) Timing ist alles

Bescherung bei Oma und Opa, Bescherung Nr. 2 bei Omi und Opi, Weihnachtsessen bei der Tante und Festtagsbrunch mit Freunden: Weihnachten ist nur einmal mit Jahr und jeder will zu seinem Recht kommen. Aber zu viele Termine verleiden die Feierfreude. Überlege, welche Termine du vielleicht verschieben kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit einem extra Neujahrs-Besuch im Laufe des Januars? Die Schwiegereltern, Großeltern und Paten sind vielleicht im ersten Moment verschnupft. Die Aussicht, dann länger und ohne Stress Zeit mit dem geliebten Enkel- bzw Patenkind zu verbringen, wird sie aber sicher versöhnen.

4) Perfekt ist schön, entspannt ist schöner

Die Wohnung muss vor den Feiertagen noch auf Hochglanz gebracht werden? Warum eigentlich? Dein Baby und Partner werden gerne auf die frisch geputzten Fenster verzichten. Zeit füreinander, zum Singen und Christbaum schmücken, ist viel mehr wert. Und wer sagt, dass Weihnachten ein Drei-Gänge-Menü kredenzt werden muss? Ein Essen, das wenig Vorbereitungszeit benötigt, wird die Situation entspannen. Traut euch ruhig, mit Traditionen zu brechen. Dein Partner steht nicht auf Würstchen und Kartoffelsalat und du magst kein Fondue oder Raclette? Vielleicht könnt ihr euch für euer Weihnachten auf etwas ganz Neues einigen? Wichtig ist vor allem, dass IHR BEIDE hinter der Entscheidung steht, sonst ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Und: Du musst nicht Wonder Woman sein! Delegiere Aufgaben an deinen Mann oder die Gäste. Sei aber dann zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es nicht deinen Vorstellungen entspricht. Das Wichtigste ist ja schließlich, dass ihr alle zufrieden und glücklich zusammen sitzt.

5) No drama, Baby!

Dein Schatz hat schon wieder so eine windschiefe Tanne angeschleppt? Kein Grund zum Ärgern. Häng noch eine Extraportion Kugeln, Sterne und Lichter auf – so sieht der schrecklichste Nadelbaum nach etwas aus. Du freust dich auf die Christmette, aber dein Baby sollte dann eigentlich längst im Bett liegen? Im Familiengottesdienst am Nachmittag seid ihr besser aufgehoben. Es gibt ein Krippenspiel, das meist von Schülern aufgeführt wird und es macht überhaupt nichts aus, wenn dein kleiner Engel ein bisschen krakeelt. Und ein bisschen Frischluft tanken beim Weg dahin schadet vor der aufregenden Bescherung auch nicht!


Veröffentlicht: 20 Dez, 2018

Medela

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