4. Advent - Die innere Ruhe ist gefragt

4. Advent – So meisterst du die Feiertage zu Weihnachten

Die Türchen im Adventskalender werden immer weniger, die To-Do-Liste für die Festtage im Dezember wird dafür immer länger. Dabei ist dein größter Wunsch, ein besinnliches Weihnachtsfest mit der Familie und dem Baby zu feiern. Wie das gelingen kann, liest du hier.

Die innere Ruhe ist gefragt

In der Vor-Babyzeit hat dir das Gehetze zu Weihnachten nichts ausgemacht. Du bist von Eltern zu Schwiegereltern gerast und hast dich anschließend noch mit den Freunden zur After-Christmas-Party getroffen. Mit Baby geht das vielleicht nicht. Dein Kind gibt den Rhythmus vor. Wenn es zu vielen Reizen ausgesetzt ist, reagiert es mit Schreien und Weinen. Als stillende Mama möchtest du dich vor zu viel Hektik schützen. Denn zum Stillen brauchst du nicht nur eine relaxte Umgebung, sondern auch eine innere Ruhe.

Was ist dir wichtig?

Am besten nehmt ihr Eltern euch ein paar Minuten Zeit, in denen jeder seine Vorstellungen für das Fest äußern kann. Sowohl Mutter als auch Vater dürfen liebgewordene Traditionen aus der Kindheit mit in die neue Familie einbringen, aber 1:1 wird das nicht gehen. Ihr müsst Kompromisse schließen, eigene Vorstellungen hinterfragen. Warum feiert ihr Weihnachten? Diesen Grundgedanke solltet ihr nicht aus den Augen verlieren.

Termine auf später verschieben

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und notiere alle Verpflichtungen auf einem großen Zettel.

Verteile die Termine auf deinem Kalender. Mehr als zwei Termine bei Verwandten, bei denen der Nikolaus kommt, das Christkind oder der Weihnachtsmann dein Kleinkind mit Geschenken überschütten, könnten für ein empfindliches Kind zu viel sein.

Überlege, welche Termine du verschieben kannst. Wie wäre es mit einem extra Neujahres-Besuch im Laufe des Januars?

Die Schwiegereltern, Großeltern, oder wer auch immer, sind vielleicht im ersten Moment verschnupft. Die Aussicht, dann länger und ohne Zeitstress mit dem geliebten Enkelkind zu verbringen, wird sie sicher versöhnen.

Kein Großputz!

Die Wohnung muss auf Hochglanz gebracht werden? Warum eigentlich? Dein Baby und dein Mann werden gerne auf die frisch geputzten Fenster verzichten. Zeit füreinander, um zum Beispiel ein schönes Buch zu lesen, ist viel mehr wert.

Und dann das Kochen: Kleine Kinder haben feine Antennen für Stress. Sie reagieren darauf, aber leider nicht mit Rücksichtnahme, sondern mit Weinen und Quengeln.

Ein Weihnachtsmenü, das wenig Vorbereitungszeit benötigt, wird die Situation entspannen. Traut euch ruhig, mit Traditionen zu brechen. Dein Partner steht nicht auf Würstchen und Kartoffelsalat und du magst kein Fondue oder Raclette? Vielleicht könnt ihr euch für euer Weihnachten auf etwas ganz Neues einigen? Wichtig ist vor allem, dass IHR BEIDE hinter der Entscheidung steht, sonst ist Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Wonder-Woman nicht gefragt

Du musst nicht Wonder-Woman sein. Delegier Aufgaben an deinen Mann oder die Gäste. Sei aber dann zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es nicht deinen Vorstellungen entspricht. Das Wichtigste ist ja schließlich, dass ihr alle zufrieden und glücklich zusammen sitzt.

Und dann gibt es noch das alljährliche Drama mit dem Weihnachtsbaum. Dein Schatz hat schon wieder so eine windschiefe Tanne angeschleppt? Kein Grund zum Ärgern. Häng noch eine Extraportion Kugeln, Sterne und Kerzen auf – so sieht der schrecklichste Nadelbaum nach etwas aus.

Geschrei in der Christmesse

Dir ist die Christmette wichtig? Mit Baby wirst du vielleicht lieber auf die Kindermesse am Nachmittag ausweichen. Dann sind lauter Familien mit kleinen Kindern in der Kirche. Es gibt ein Krippenspiel, das meist von Schülern aufgeführt wird und es macht gar nichts aus, wenn dein kleiner Engel ein bisschen krakeelt. Bei einem Spaziergang zum Gotteshaus könnt ihr ein wenig zur Ruhe kommen, euch auf den Sinn des Festes besinnen und außerdem noch frische Luft tanken.

 

Welches Ritual hast du zu Weihnachten eingeführt? Schreib uns doch unter kontakt@medela.de.