So kannst du dein Baby bei Stress beruhigen.

Acht Tipps, die dein Baby bei Stress beruhigen

Jedes Baby – egal ob es gestillt oder mit Ersatznahrung gefüttert wird – kann am Tag, am Abend oder in der Nacht Phasen haben, in denen es weint, quengelt und nicht zu beruhigen ist. Es will vielleicht kurz trinken, hört auf und fängt wieder an zu weinen, es will wieder an die Brust und schreit erneut. Das kann stundenlang so gehen, möglicherweise auch immer zur gleichen Tageszeit. Die Suche nach den Ursachen ist oft frustrierend und meistens findet man auch keine richtige Antwort. Aber in den meisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge: Solange dein Baby achtmal oder häufiger in 24 Stunden trinkt, es sechs nasse und eine oder mehrere volle Windeln hat und an Gewicht zunimmt, liegt es jedenfalls nicht an der Versorgung mit Muttermilch. Vielleicht ist es nur müde, überdreht, hat Blähungen, Bauchweh oder fühlt sich ganz einfach unwohl.

 

Tipps, die dein Baby beruhigen:

  • Gehe an die frische Luft. Viele Babys lassen sich in einem Tragetuch von den rhythmischen Bewegungen beim Laufen gut beruhigen.
  • Hat dein Baby Blähungen, kann das schmerzvoll sein. Massiere den Babybauch sanft im Uhrzeigersinn und lege dabei seine Beinchen hoch, leicht angezogen in Richtung Bauch. Das nimmt den Druck und hilft, Gase auszustoßen.
  • Bade dein Baby: Warmes Wasser wirkt oft sehr entspannend.
  • Haut an Haut kuscheln mit Papa: Babys lieben es, dem Herzschlag zu lauschen und die Körperwärme des Vaters zu spüren.
  • Zahnt dein Baby? Anzeichen dafür sind verstärktes Sabbern oder Speichel, der aus dem Mund läuft. Hier kannst du sanft die Kauleiste deines Babys massieren oder ihm einen gekühlten Beißring geben.
  • Reduziere Ablenkungen im Raum: Schließe die Vorhänge, dimme das Licht, lege Entspannungsmusik auf, flüstere beruhigende Worte.
  • Versuche es mit Bewegung. Wiege dein Baby oder setze dich auf eine Schaukel.
  • Vertraue auf dich und deine Milchproduktion. Vermeide möglichst Ersatznahrung, sie verursacht vielleicht neue Probleme und beeinträchtigt deine Milchproduktion.

 

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