Der Babyname wird dein Kind sein Leben lang begleiten

Wie soll mein Baby heißen?

Mit diesen Tipps findest du den besten Babynamen

Gegen das Kunststück, den richtigen Jungen- oder Mädchennamen für dein Baby zu finden, ist die ganze Geburt fast schon ein Kinderspiel.

Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in Deutschland klare Vorgaben für Vornamen. Das englische Promipaar Victoria und David Beckham hat ihren Erstgeborenen „Brooklyn“ genannt. „Saarbrücken“ würden deutsche Standesämter nicht akzeptieren.

Es gilt:

  • ein Vorname muss als solcher erkennbar sein
  • er muss eindeutig weiblich oder männlich sein
  • er darf kein Orts- oder Familienname sein
  • nach maximal fünf Vornamen ist Schluss.

In der Praxis wird das oft nicht so streng gehandhabt. Bei Zweifelsfällen informiere dich bei deinem Standesamt.

 

Diese Tipps erleichtern dir die Namenssuche:

Es gibt unzählige Vornamens-Portale im Internet. Hier findest du Hitlisten, ausgefallene, klassische, ausländische Namen und Vornamen aus aller Welt.

 

Hitliste der beliebtesten Namen

Bei den Mädchen stehen in Deutschland derzeit die Namen Mia, Emma, Hanna, Sofia und Anna ganz oben. Bei den Jungs sind es Ben, Jonas, Leon, Elias und Finn. Die Angst, dass deine Emma mit fünf anderen in einer Klasse sitzen wird, ist aber unbegründet. Die Liste ist nur eine Statistik. Je nach Region unterscheiden sich die Vorlieben.

 

Dein Baby bleibt nicht immer klein

Der Vorname wird dein Kind sein Leben lang begleiten und soll sowohl zum Kleinkind als auch zu einer erwachsenen Person passen. Stell dir einfach dein Kind bei einem Vorstellungsgespräch in 20 Jahren vor.

Manche Namen klingen zwar schön, haben aber eine unpassende Bedeutung. Gib den Namen in eine Internet-Suchmaschine ein. Du wirst erstaunt sein, was alles herauskommt.

Zum Beispiel „Milan“. So heißt ein Greifvogel, die italienische Stadt Mailand, aber auch ein Fußballverein oder sogar eine Waffe.

Wer einen langen Nachnamen hat, tut seinem Kind einen Gefallen, wenn nicht auch der Vorname lang ist. Schließlich muss der Name in die Zeilen von Formularen passen.

 

Ausgefallene oder ausländische Namen

Versichere dich, wie der Name richtig geschrieben und ausgesprochen wird und denk daran, dass manche Namen zu dummen Reimen reizen. Du kannst dir sicher vorstellen, was auf dem Schulhof aus dem schönen türkischen Bubennamen „Enis“ gemacht wird.

Kaum ein Kind bleibt vom Abkürzungswahn der Mitschüler verschont. Überlege dir, ob dir auch die Kurzformen eines Vornamens gefallen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann gib deinem Baby noch einen zweiten oder dritten Vornamen. Das Kind kann sich später seinen Rufnamen selbst aussuchen.

Ein zweiter Vorname ist auch bei Unisex-Namen wie Kim, Chris oder Luca sinnvoll. Bei Anmeldungen ist dann sofort klar, ob es sich um ein Mädchen oder um einen Jungen handelt.

 

Und was ist mit Kevin?

Kevin ist ein schöner irischer Name, der in den 1990-er Jahren zum Modenamen geworden ist. Dann sollten Lehrer bei einer Studie Schülervornamen mit Eigenschaften verbinden. Bei Kevin kam „verhaltensauffällig“ heraus. Im Internet verbreitete sich diese Aussage – der Niedergang des Namens Kevin begann.

Wenn dir der Name trotzdem gut gefällt, dann nenn dein Kind auch so. Überlege dir ein paar schlagfertige Sätze, die du den Leuten entgegnest und setze klare Grenzen, wenn deine Wahl nicht respektiert wird.

 

Nimm dir ein Beispiel an Kronprinzessin Victoria.

Ihre erste Tochter hat die schwedische Kronprinzessin „Estelle“ genannt und damit einen Aufruhr in Adelskreisen verursacht. Mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt. Für die Aussage, dass dies ein Name für eine „Nachtclub-Königin“ sei, musste sich ein Adelsexperte übrigens entschuldigen.

 

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