Hilfe, was soll ich meinem Baby anziehen?

Babys im Winter richtig anziehen

Mit dem Baby im Winter raus ist mit dem geeigneten Outfit kein Problem. Im Fußsack oder Schneeanzug ist es auch bei Minustemperaturen schön eingemummelt. Und wenn es dann ins gut geheizte Café geht, packst du dein Baby nach dem Zwiebellook-Prinzip wieder aus. Feste Schuhe braucht es erst, wenn es laufen kann.

Die letzten Wochen in der Schwangerschaft hast du dich schon sooo auf die ersten Spazierfahrten mit dem kleinen Neuankömmling gefreut. Du kannst es kaum erwarten, endlich wieder ohne dicken Bauch flott zu marschieren. Doch jetzt wird es frostig kalt, der Winter meldet sich an mit eisigem Wind und Schnee.

 

Hilfe, was soll ich meinem Baby anziehen? Die Auswahl überfordert so manche Neu-Mami: Fleece-Overall, Anorak, Schneeanzug, Fußsack, Mützchen, Handschuhe, Stiefel – was macht am meisten Sinn, damit der Liebling nicht friert?

 

Fußsack für kleine Babys

Wenn dein Kind erst wenige Wochen alt ist und hauptsächlich noch liegend die Welt betrachtet, ist ein kuscheliger Fußsack aus Daunen oder Lammfell für den Kinderwagen und die Baby-Autoschale am besten geeignet. Sehr beliebt sind die hochwertigen mollig warmen Fußsäcke aus Daunen, die wie Mumienschlafsäcke aussehen. Viele Mütter haben gute Erfahrungen damit gemacht. Denn umständliches An- und Ausziehen gefällt Babys bekanntlich gar nicht. So kommt es einfach in den gemütlichen Sack, der Reißverschluss wird bis oben zu gemacht, und schon kann es losgehen.

 

Zwiebellook

Der Zwiebellook, also das Anziehen von mehreren Schichten, ist das A und O bei Babys täglichem Outfit. So seid ihr gut gerüstet, wenn es vom Kalten ins Warme geht, also zum Beispiel von der Spazierfahrt im Park in ein überheiztes Kaufhaus. Zu stark schwitzen soll das Baby nämlich nicht, denn mit der feuchten Kleidung muss es später wieder in die kühle Luft und eine Erkältung droht. Mit dem Zwiebellook kannst du schnell eine Lage aus- und wieder anziehen.

 

Für die winterliche Fahrt im Kinderwagen trägt Baby zum Beispiel: einen langärmligen Body, Strumpfhose, Strampler, dicke Socken und eine gefütterte Jacke. Auf Mütze und Handschuhe solltest du nie verzichten, denn Kopf und Hände kühlen sehr leicht aus. Plus Fußsack. Im warmen Café wird dann die Jacke ausgezogen.

 

Eine Schicht mehr als du

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann folge der Faustregel: das Baby soll immer eine Schicht mehr anhaben, als du selber trägst.

 

Wann ist ein Schneeanzug sinnvoll?

Ein Schneeanzug ist für ein kleines Baby nicht verkehrt, aber noch nicht unbedingt notwendig. Aber bald wird der Tag kommen, wenn es nicht mehr zufrieden im Kinderwagen liegen, sondern aussteigen will, um die Gegend zu erforschen. Dann geht es nicht mehr ohne Winteroverall. Du solltest immer auf einen guten Zugang zur „Windelregion“ achten, denn du wirst noch lange wickeln, erst das Baby, dann das Kleinkind. Der Anzug sollte nicht zu stramm sitzen und er sollte einen leicht zu öffnenden langen Reißverschluss (oder sogar zwei) haben. Manchmal muss es mit der neuen Windel ja schnell gehen!

 

Winterschuhe

Babys brauchen anfangs noch gar keine festen Schuhe, da sind sich die Kinderärzte einig. Die sind nämlich schlecht für die Fußentwicklung. Dicke Stricksocken oder Überzieher aus Fleece halten die Füßchen schön warm. Auch mit Fell gefütterte Lederschühchen mit weicher Sohle sind geeignet. Richtige Winterstiefel braucht dein Baby erst, wenn es mit dem Laufen beginnt.

 

Was sind deine Erfahrungen mit der richtigen Winterkleidung für Babys? Schreib uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.