Hilfe, was soll ich meinem Baby anziehen?

Hauptsache warm eingepackt! Das brauchen Winterbabys jetzt

Brr, ganz schön kalt da draußen! Da wird das morgendliche Anziehen zum Spaziergang zur Herausforderung. Sechs Tipps für kuschelig warme Winterbabys:

Lange Spaziergänge gehören zu den entspanntesten Momenten der Elternzeit und Wintersonnenschein in den kleinen Eiskristallen auf den Ästen am Wegesrand zu beobachten, macht mit Baby doppelt so viel Spaß. Allerdings: Wenn die Temperaturen fallen, werden nicht nur Mamas Füße ganz schnell zu Eisklumpen. Zum Glück gibt es für dich Fellstiefel und dicke gefütterte Mäntel!  Aber was braucht dein Baby jetzt? Fußsack, Fleece-Overall, Anorak, Schneeanzug, Fußsack, Mützchen, Handschuhe, Stiefel – was macht am meisten Sinn? Ein kleiner Überblick über die warmen Optionen für kalte Tage:

 

1) Ohne Fußsack geht gar nichts!

Wenn dein Kind erst wenige Wochen alt ist und hauptsächlich noch liegend die Welt betrachtet, ist ein kuscheliger Fußsack aus Daunen oder Lammfell für den Kinderwagen und die Baby-Autoschale am besten geeignet. Sehr beliebt sind die hochwertigen mollig warmen Fußsäcke aus Daunen, die wie Mumienschlafsäcke aussehen und sich meist sogar mit Tunnelzug zusammenziehen lassen können. Das Beste daran: Zumindest an den Tagen, an denen die Temperaturen nicht weit unter Null liegen, reicht das das völlig und umständliches An- und Ausziehen entfällt. Einfach im Strampler und eventuell Strickjäckchen rein in den gemütlichen Sack, Reißverschluss wird bis oben zuziehen und schon kann es losgehen!

 

2) Am besten im Zwiebellook

Der Zwiebellook, also das Anziehen von mehreren Schichten übereinander, ist das A und O bei Babys täglichem Outfit. Denn egal wo ihr seid, die Temperatur ändert sich ständig: Von der kalten Straße ins überheizte Kaufhaus, vom mummeligen Fußsack auf Mamas Schoß in der zugigen Straßenbahn: Dein Baby hat noch große Schwierigkeiten, seine Körpertemperatur anzupassen und friert oder schwitzt im Zweifel schnell. Wenn es dann mit schweißnasser Kleidung später wieder in die kühle Luft muss, droht schnell eine Erkältung. Mit dem Zwiebellook bist du flexibel und kannst du schnell eine Lage aus- und wieder anziehen. Für die winterliche Fahrt im Kinderwagen trägt dein Baby dann zum Beispiel: einen langärmligen Body, Strumpfhose, Strampler, dicke Socken (Schuhe braucht dein Baby wirklich erst, wenn es laufen kann) und eine gefütterte Jacke. Auf Mütze und Handschuhe solltest du nie verzichten, denn Kopf und Hände kühlen sehr leicht aus. Und der Fußsack gehört ohnehin in den Kinderwagen. 

 

3) Immer eine Schicht mehr als Mama

Aber reicht das wirklich, fragst du dich, wenn du dein Baby eingemummelt im Wagen liegen siehst und dir selbst die Nase vor Kälte kribbelt ? Woher weiß ich, dass mein Baby nicht friert? Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann folge einfach dieser Faustregel: Das Baby soll immer eine Schicht mehr anhaben, als du selber trägst.

 

4) Ein Schneeanzug ist optional

Ein Schneeanzug ist für ein kleines Baby nicht verkehrt, aber auch noch nicht unbedingt notwendig. Wenn dein kleiner Entdecker allerdings schon es nicht mehr nur zufrieden im Kinderwagen liegt oder sitzt, sondern aussteigen will, um die Gegend zu erforschen, geht es natürlich nicht mehr ohne Winteroverall. Bei der Auswahl solltest du immer auf einen guten Zugang zur „Windelregion“ achten, denn womöglich musst du auch unterwegs in Windelnotfällen mal schnell den Popo freilegen und willst dann nicht auf der engen Windelauflage im Café dein Kind komplett aus seinem Anzug schälen.  Grundsätzlich gilt deshalb: Der Anzug sollte nicht zu stramm sitzen und er sollte einen leicht zu öffnenden langen Reißverschluss (oder sogar zwei) haben.

 

5) Für Tragebabys: Ein Woll- oder Fleeceoverall

Wenn du dein Baby im Winter in der Trage oder im Tragetuch mitnimmst, fällt natürlich der schützende Fußsack aus. Dann sind weiche Woll- oder Fleeceanzüge genau das Richtige. Sie halten warm ohne unangenehm zu drücken. An sehr kalten Tagen kannst du dann noch ein spezielles Tragecover umschnallen oder du packst dein Baby einfach mit unter deine weite Jacke. Es gibt auch spezielle Tragejacken mit Platz fürs Baby. Allerdings solltest du bedenken, dass dein Baby so nah bei dir natürlich auch von deiner Körperwärme etwas abbekommt und wenn ihr Bauch an Bauch durch die kalte Winterlandschaft spaziert ist euch beiden gleich viel wärmer und kuscheliger zumute!

 

6) Winterschuhe nur für Laufanfänger

Babys brauchen anfangs noch gar keine festen Schuhe, da sind sich die Kinderärzte einig. Die sind nämlich schlecht für die Fußentwicklung der Kleinen. Dicke Stricksocken oder Überzieher aus Fleece halten die Füßchen ebenso schön warm. Auch mit Fell gefütterte Lederschühchen mit weicher Sohle sind geeignet. Richtige Winterstiefel braucht dein Baby wirklich erst, wenn es mit dem Laufen beginnt.

 

Was sind deine Erfahrungen mit der richtigen Winterkleidung für Babys? Schreib uns unter kundenservice@medela.de oder bei Facebook.