Stubenwägen werden oft über Generationen weitergegeben.

Stubenwagen, Babywiege oder gleich das Babybett?

Sie sehen so niedlich aus - die ersten Bettchen für das Baby. Aber viele Mütter sind angesichts der Fülle an Angeboten ratlos. Was das „Richtige“ für euren Liebling ist, das ist oft Geschmackssache und neben praktischen Gründen darfst du ruhig auch auf dein Gefühl hören.

Stubenwägen werden oft über Generationen weitergegeben

Nach der Enge der Bauchhöhle wird sich dein Baby in einem „großen“ Gitterbett ein wenig verloren und haltlos fühlen. Stubenwagen und Wiege bieten mit ihren höheren Seitenteilen Geborgenheit und dazu Schutz vor Zugluft und grellem Licht. In vielen Familien gibt es Stubenwägen und Babywiegen, in denen schon die Eltern oder sogar Großeltern schlummerten. Eine schöne Tradition. Du musst ja nicht das Original-Nestchen, die Babybettwäsche und den Himmel aus den 80-er Jahren verwenden. Mit modernen Stoffen wird das alte Teil super aufgepeppt. Auch eine uralte Matratze gehört ausgetauscht

 

Macht Bastel-Papas Spaß: Selbstgezimmerte Babywiege

Die Babywiege ist der Klassiker unter den ersten Betten. Vielleicht mag dein Partner die Wiege sogar selbst zimmern? Es gibt tolle Bausets, damit dies gelingt und das Bettchen den Anforderungen an die Sicherheit entspricht.

 

In den Schlaf schaukeln

Viele Babys lieben die sanften Bewegungen einer Schaukelwiege. Sie lassen sich dadurch beruhigen oder schlafen zufrieden ein. Auch Stubenwägen haben manchmal eine Wiegefunktion, können aber ansonsten sanft hin- und hergeschoben werden. Wichtig ist, dass sich das Schaukeln durch eine Feststellfunktion arretieren lässt. Wenn im Haushalt größere Geschwister leben, dann stell sicher, dass Wiege und Stubenwagen kippsicher sind, falls Schwesterchen oder Brüderchen sich am Rand festhalten.

 

Einschlafritual mit der Spieluhr

Die Musikmobiles und Spieluhren sind der Renner unter den Babysachen und gehören in jede Erstausstattung. Oft brauchst du diese Babysachen nicht selbst zu kaufen. Es sind beliebte Geschenke zur Geburt. Kontrolliere direkt an deinem Ohr die Lautstärke dieser Einschlafhilfe. Die kann nämlich ganz schön laut sein. Wenn du ein Handtuch um die Spieluhr wickelst, dann dämpfst du die Melodie. Wenn das Baby schlafen soll, dann wird es das Mobile über dem Bett vielleicht zu sehr ablenken. Einige Babys sind sehr sensibel gegenüber solchen bunten Reizen. Schaff eine reizarme „langweilige“ Umgebung, die das Einschlafen fördert.

 

Verletzungsgefahren im Bett entfernen

Natürlich müssen die Babybetten allen gängigen Sicherheitsvorschriften genügen. Bei modernen Betten ist das die Regel, pass aber bei den Erbstücken auf. Vielleicht fehlen Sprossen, sie haben herausstehende Schrauben, an denen man sich verletzen könnte oder abgebrochene Stäbe beim Weidengeflecht. Gemütlich sind Nestchen oder eine Bettumrandung. Dann stößt sich das Baby nicht am harten Holz des Bettchens, wenn es sich zu drehen beginnt. Das Nestchen sollte keine Bänder haben, in denen sich das Baby verheddern könnte und es sollte nicht zu dick sein, damit es keinen Wärmestau im Bett gibt.

 

Hübsch anzusehen: Himmel und Babybettwäsche im selben Design

Ein Himmel schafft zusätzliche Geborgenheit. Er sollte aber luftdurchlässig sein. Sehr süß sieht es aus, wenn das Design von Babybettwäsche und Himmel aufeinander abgestimmt sind. In der ersten Zeit wird dein Baby aber sowieso einen Schlafsack bekommen. Decken und Kissen sind noch nicht notwendig. Das Baby könnte drunter rutschen und überhitzen.   Wenn das Baby mobil wird, ist es Zeit für ein Bett mit Rausfallschutz. Meist wird dein Kindchen dann sowieso schon zu lang für seine Wiege geworden sein.

 

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