Mit diesen Bonding-Tipps baut auch der Papa eine enge Beziehung zu deinem Baby auf.

Bonding-Tipps für Väter

Dass Mutter und Kind schon von Natur aus eine enge Bindung haben, ist logisch. Doch auch zum Vater kann das Baby eine ebensolche Verbundenheit entwickeln. Mit diesen Bonding-Tipps baust du eine enge Beziehung zu deinem Baby auf.

 

Bonding – darum ist es so wichtig

Es fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Eltern und Kind: Bonding ist immens wichtig für die positive Entwicklung des Neugeborenen. Schon während der Schwangerschaft baut eine Mutter eine starke Beziehung zum Kind auf. Nach der Geburt intensiviert sich dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen beiden durch das Stillen, Schmusen und Liebkosen. Doch auch für Väter ist Bonding sehr wichtig, um von Geburt an eine intensive Beziehung zum Kind aufzubauen und diesem möglichst viel Sicherheit und Vertrauen ins Leben zu geben.

 

Bindung in der Schwangerschaft

Schon vor der Geburt kannst du eine Beziehung zu deinem Kind aufbauen. Die einfachste Möglichkeit: Begleite deine Frau so oft wie möglich zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt und mach mit ihr gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskurs – so kannst du bewusst an der Schwangerschaft teilhaben und ihr wachst schon vor der Entbindung als Familie zusammen.

 

Streicheln und Sprechen

Ob an einem gemütlichen Samstagmorgen im Bett oder nach einem stressigen Bürotag abends auf der Couch: Streichle den Bauch deiner Frau oder massiere ihn mit einem schönen Öl. Ganz besonders mag dein Baby, wenn du dabei mit ihm sprichst. Im sechsten Schwangerschaftsmonat kann es übrigens schon einzelne Stimmen voneinander unterscheiden und weiß ganz genau, ob gerade Mama oder Papa spricht. Wenn dein Baby auf der Welt ist, wird es dich sofort an deiner Stimme erkennen.

 

Bindung nach der Geburt

Die ersten Minuten und Stunden nach der Geburt gehören zu den wichtigsten Momenten im Leben. Und für die frischgebackenen Eltern sicherlich zu den schönsten Erlebnissen. Nackt liegt das Baby auf dem Bauch der Mutter, mit winzigen Bewegungen robbt es sich ganz langsam in Richtung der mütterlichen Brust. Ein Augenblick, dem ein ganz eigener Zauber anhaftet, den man nie wieder vergisst. Auch du als Vater kannst hier schon Kontakt mit dem Nachwuchs suchen. Die meisten Kliniken befürworten, dass auch Väter durch Hautkontakt eine starke Bindung zum Neugeborenen aufbauen. Studien beweisen, dass der nahe Kontakt das soziale Bindungsverhalten des Neugeborenen im positiven Sinn beeinflusst. Am besten, du legst dein Baby auf deine nackte Brust, damit es deine Haut spürt, dich riechen kann. Diese Eindrücke prägt sich dein Kleines beim Bonding emotional ein und fasst Vertrauen, dass es auf unserer Welt willkommen ist.

 

Hilfe im Alltag

Windeln wechseln, Baden, Anziehen – das alles kann auch die Bindung zwischen Vater und Kind fördern. Soweit es geht solltest du auch an den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt teilnehmen. So bist du immer auf dem Laufenden über den Gesundheitszustand und die Entwicklung deines Nachwuchses. Je intensiver du dich mit deinem Kind beschäftigst, desto wichtiger wirst du in deiner Rolle als Bezugsperson und Beschützer.

Elternzeit

Immer mehr Väter nehmen mittlerweile auch die Elternzeit für sich in Anspruch und profitieren langfristig von dieser Zeit: Beide entwickeln eine besonders enge Bindung zueinander. Die Gefühle werden noch intensiver, du bist voll involviert in den Alltag deines Babys, bekommst jeden Entwicklungsschritt hautnah mit. Du sammelst jede Menge gemeinsame Erfahrungen, hast unvergessliche Erlebnisse. Wahrscheinlich wird dich das sehr glücklich machen.

 

 

Bei Fragen und Anregungen zum Thema Bonding schickt uns einfach eine E-Mail an kontakt@medela.de. Wir freuen uns auf euren Input.