Doppelt glücklich, doppelt gefordert: Das wird beim zweiten Kind anders

Ihr seid ein eingespieltes Team  – das bald ein neues Mitglied bekommt. Keine Sorge, du bist besser vorbereitet, als du denkst! Worauf du dich beim zweiten Kind verlassen darfst und was du dazulernen wirst

 

1) Erfahrung

Das zweite Kind dürfte keine große Umstellung für dich bedeuten. Immerhin hast du schon ein Kind und bist als Mama keine Amateurin mehr, sondern längst ein Profi. Das hat so einige Vorteile: Bist du früher beispielsweise bei Husten und Schnupfen gleich zum Kinderarzt gerannt, nimmst du das heute gelassener und bist deutlich entspannter. Du weißt, dass gerade kleine Kinder in der kalten Jahreszeit ständig erkältet sind. Das ist fast schon ein Normalzustand!

 

2) Routine

Egal, ob wickeln, stillen, baden oder anziehen – das ist mittlerweile alles Routine für dich. Die wesentlichen Handgriffe kannst du im Schlaf. Auch bei Wehwehchen weißt du dir gut alleine zu helfen. Das erleichtert dir den Alltag ungemein.

 

3) Gelassenheit

Wolltest du beim ersten Kind alles noch perfekt machen, weißt du jetzt aus eigener Erfahrung: Das klappt sowieso nicht! Ist aber zum Glück auch gar nicht weiter schlimm, denn du hast deine Ansprüche heruntergeschraubt und bist gelassener geworden. Das fühlt sich sehr gut an.

 

4) Wissen

Haben sich beim ersten Kind noch diverse Verwandte und Bekannte mit guten Ratschlägen in die Erziehung deines Kindes eingemischt, musst du das nun nicht mehr fürchten: Alle Grundsatzfragen vom Stillen über das gemeinsame Schlafen im Familienbett bis hin zum Impfen wurden schon beim ersten Kind ausführlich diskutiert und beantwortet. Spätestens jetzt dürfte auch allen anderen klar geworden sein, was du schon immer wusstest: Du kriegst das auch alleine prima hin!

 

5) Teamwork

Die zweiten Kinder schauen sich viel bei den älteren Geschwistern ab – so heißt es immer. Das stimmt auch tatsächlich. Das zweite Kind erlebt Erziehung durch das, was Eltern und älteres Geschwisterkind vorleben. Es fällt ihm deshalb auch leichter, sich einzuordnen. Gleichzeitig besteht beim zweiten Kind auch nicht mehr die Gefahr, dass es wie viele Erstgeborene in Watte gepackt wird.    

 

6) Organisation

Natürlich bedeutet ein zweites Kind für dich als Mutter trotzdem einen größeren Organisationsaufwand. Vor allem, wenn die Kinder größer sind und eigene Hobbys haben, bist du ganz schön gefordert, alles zu managen. Haben deine Kinder unterschiedliche Interessen, kann das manchmal stressig werden.

 

7) Unterschiede

Auch wenn dein Erstgeborener ein wilder kleiner Kerl ist, der dich ständig auf Trab hält: Das zweite Kind kann ein ganz ruhiger Zeitgenosse werden. Definitiv ist kein Kind gleich – und das zweite wird andere Eigenschaften haben als das erste. Also, wenn Nummer eins beispielsweise ein äußerst schlechter Schläfer war, der viel schrie und herum getragen werden wollte: Dann ist Nummer zwei vielleicht ein zufriedener Wonneproppen, der schon ein paar Wochen nach der Geburt durchschläft.

 

8) Machtkampf

Ist plötzlich ein Geschwisterchen da, ist das für das ältere Kind nicht immer einfach. Plötzlich steht es nicht mehr an erster Stelle, wird quasi entthront. Viele Kinder reagieren auf die Konkurrenz im eigenen Haus mit Eifersucht; andere sind hingegen extrem anhänglich und weichen ihrer Mutter kaum von der Seite. Das kann manchmal anstrengend sein. Auch später kann der Machtkampf zwischen den Geschwistern nervenaufreibend sein. Klar, die jüngeren Geschwister müssen sich frühzeitig zu behaupten lernen und machen entsprechend mit allen Mitteln auf sich aufmerksam. Aber das gehört eben dazu. Wenn du das akzeptierst und dich auf das Abenteuer Familie einlässt, wirst du schnell merken: Der Alltag mit zwei Kindern macht auch doppelt so viel Spaß!

 

 

Was habt ihr noch so beobachtet beim zweiten Kind? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt uns doch unter kundenservice@medela.de und erzählt uns eure Geschichten.