Manchmal schreien und weinen Babys ohne Grund.

Dein Baby scheint unzufrieden – nicht verzweifeln!

Jede Mutter möchte das Beste für ihr Baby und sorgt sich, ob sie auch immer alles richtig macht. Du fragst dich vielleicht manchmal, ob dein Baby beim Stillen wirklich satt wird. Sei versichert, die meisten Frauen produzieren genug Milch für ein Baby, wenn nicht sogar für zwei. Wirkt dein Baby nach dem Füttern immer noch hungrig oder gereizt, begib dich auf die Spurensuche – aber sei geduldig!

 

Dein Baby schreit manchmal stundenlang

Babys, egal ob gestillt oder mit Säuglingsnahrung ernährt, können tagsüber oder nachts Zeiten haben, in denen sie ständig schreien und durch nichts zu beruhigen sind. Sie saugen eine Weile, lassen die Brust los und schreien, suchen wieder die Brust, lassen los und schreien weiter – manchmal stundenlang. Finde heraus, was dein Baby stört, aber stelle nicht sofort deine Milchproduktion in Frage: Stillen ist meistens nicht die Ursache. Babys weinen aus vielen Gründen – und häufig liegt die Ursache darin, dass es schlicht ein Neugeborenes ist.

 

Nicht verzweifeln

Stille dein Baby weiter ausschließlich mit Muttermilch und suche nach Lösungen, um besser mit Unruhe und Schreien umgehen zu können. Vergiss nicht, nachsichtig mit dir selbst zu sein. Du leistest Großartiges in einer schwierigen Situation – die Versorgung eines Neugeborenen ist nicht einfach. Bitte deinen Partner und deine Familie um Hilfe. Solange sie dir nicht vorschlagen, auf Säuglingsnahrung umzusteigen. Denn deine Milch ist das Einzige, was dein Baby in den ersten sechs Monaten braucht. Wenn nötig, überdenke und ändere deine Stillziele (und freue dich über die Fortschritte, die du bisher gemacht hast). Halte durch – es wird wirklich leichter und du gibst dein Bestes!

 

 

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