Die erste Zeit mit dem Baby ist erstmal eine Umstellung - für viele sogar Stress.

Die erste Zeit mit Baby – ohne Stress?

Bevor du nach Hause kommst

  • Stelle sicher, dass du eine Nachsorge-Hebamme an deiner Seite hast, die dich bei allen Fragen rund ums Stillen beraten kann.
  • In einigen Kliniken arbeiten speziell ausgebildete Laktationsberaterinnen (auch IBCLC, International Board Certified Lactation Consultant, genannt). Sie unterstützen dich mit viel Erfahrung, Fachwissen, Tipps in der Klinik und manchmal darüber hinaus.
  • Vereinbare schon jetzt einen Termin für die nächste U-Untersuchung.

 

Endlich zu Hause – und jetzt?

  • Das Wichtigste: Komme zuerst den dringenden Bedürfnissen deines Kindes nach und lege dann eine Pause zum Entspannen ein. Schenke deinen eigenen Bedürfnissen nach Erholung und guter Ernährung genauso viel Aufmerksamkeit wie der Pflege und dem Stillen. Vor allem: Genieße diese intensive Zeit mit deinem Baby.
  • In den ersten Tagen wirst du dich an alle Informationen und Ratschläge, die du je gehört oder gelesen hast, erinnern und langsam einen eigenen, für dich und deine Familie individuellen Lebensrhythmus entwickeln.
  • Deine neue Rolle als Mutter will erst mal gelernt sein. Darum ist es gut, wenn du in diesem neuen Lebensabschnitt mit dem Baby so viel Freiraum wie möglich hast.
    Tipp: Bitte deinen Partner, deine Eltern und andere nahestehende Personen um Unterstützung beim Kochen, Putzen etc.
  • Gute Zeiteinteilung ist wichtig. Nutze Handys, E-Mails und andere Kommunikationsmittel zu deinem Vorteil: Es geht schneller und ist weniger aufwendig, die ersten Baby-Bilder und Grüße per E-Mail als per Post zu verschicken, oder Besuchern so deine bevorzugten Babybesuchszeiten mitzuteilen.
  • In den ersten Tagen nach der Geburt schlafen die meisten Babys fast den ganzen Tag. Stelle dich darauf ein, dass es bei dir zu Hause viel aktiver und wacher sein wird. Es wird dir auch deutlich signalisieren, wenn es hungrig ist.
  • Stille dein Baby, wenn es die typischen Anzeichen für Hunger erkennen lässt, zum Beispiel Such- oder Saugbewegungen macht. Beobachte, wann es satt ist und achte darauf, dass es sechs bis acht nasse und zwei oder mehr Stuhlwindeln in 24 Stunden produziert sowie auf die Anzahl der Stillmahlzeiten pro Tag. 

 

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