Einschlaftipps für Baby und müde Eltern

Hilfe, mein Baby schläft nicht! 6 Tipps für müde Eltern

Dein Baby macht öfter mal die Nacht zum Tag? Keine Panik, das ist ganz normal! Um seinen Schlafrhythmus zu finden, braucht es Zeit. So kannst du ihm helfen  

 

Aus der Zeit in deinem Bauch kennt dein Baby keine Tag- und keine Nachtzeit. Diese Unterscheidung muss es erst langsam lernen. Deshalb gibt es auch kein Richtig und kein Falsch wenn es um Babys Schlafrhythmus – oder vielmehr das Fehlen eines solchen! – geht . Mit sechs bis sieben Monaten schlafen durchschnittlich nur etwa 38 Prozent aller Babys durch. Mit einem Jahr sind es immerhin schon mehr als die Hälfte. Doch selbst bei Kindern, die früher durchschlafen, kann der Schlafrhythmus phasenweise immer wieder durcheinander geraten – bei Entwicklungsschüben oder wenn die ersten Zähnchen drücken. Mit ein paar einfachen Ritualen im Alltag, kannst du dein Baby dabei unterstützen, leichter zur Ruhe zu kommen.

 

1)  Nähe beruhigt

Das Kinderzimmer ist zauberhaft eingerichtet, aber verabschiede dich besser gleich von der Vorstellung, dass dein Baby in nächster Zeit alleine dort schläft. Dein Baby noch viel Nähe, es braucht die Geräusche seiner Eltern, denn sie vermitteln ihm Geborgenheit und Sicherheit. Das bedeutet nicht, dass dein Baby in eurem Bett schlafen muss, aber es sollte in deiner Nähe liegen. Ein Beistellbettchen kann eine gute Lösung sein und ist auch fürs nächtliche Stillen praktisch. Ab dem sechsten Lebensmonat nehmen Babys ihren Einschlafort bewusst wahr. Spätestens dann ist eine gewohnte Umgebung zum Schlafen besonders wichtig – und es wird Zeit für ein Kinderbett, egal ob im Schlafzimmer oder Kinderzimmer.

 

2) Schlaf kann man nicht erzwingen

… schon gar nicht bei einem Baby! Dein Baby soll Schlafen schließlich nicht als Strafe empfinden, sondern als genussvolle Auszeit. Wenn dein Kleines also tagsüber partout nicht schlafen will, lieber wieder raus aus dem Bettchen und noch eine Runde spielen.

 

3) Die innere Uhr trainieren

Ein fester Tagesablauf hilft deinem Baby, seinen Tag zu strukturieren. Versuche deshalb schon früh, feste Schlaf- und Essenszeiten zu etablieren.  

 

4) Rituale entspannen

Gestalte die Stunde, bevor du dein Baby zu Bett bringst, immer gleich, zum Beispiel mit Singen oder Vorlesen. Ein Einschlafritual in ruhiger, entspannter Stimmung signalisiert deinem Kind, dass die Nachtruhe beginnt. Ideen für schöne Rituale findest du hier.

 

5) Tagsüber nicht zu lange schlafen

Sicher, ein Neugeborenes braucht viel Schlaf und nimmt sich seine Ruhepausen dann, wenn es sie braucht. Ein älteres Baby, das schon zu festen Zeiten ein Mittagsschläfchen hält, sollte aber mindestens drei bis vier Stunden wach gewesen sein, bevor du es am Abend schlafenlegst. So ist es müde genug für den Nachtschlaf.

 

6) Für eine schöne Schlafatmosphäre sorgen

Das Bettchen deines Babys ist sein Kuschelnest. Dein Baby soll sich darin rundum wohlfühlen. Am besten schläft dein Baby in einem Schlafsack auf einer nicht zu weichen Matratze. Der Raum sollte gut gelüftet sein. Ganz wichtig: Für ausreichende Luftzufuhr solltest du vor allem in den ersten Monaten die Kissen und Kuscheltiere aus dem Bettchen entfernen.

 

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