Hast du einen Baby-Blues?

Hast du Symptome für den Baby-Blues?

Stimmungsschwankungen, Ängste und Depressionen gehören zu den ständigen Herausforderungen des Lebens. Vor allem in der Schwangerschaft und nach der Geburt können sie verstärkt auftreten. 

 

Was ist der “Baby Blues”?

In der ersten Zeit nach der Geburt kommt es bei vielen Frauen zu sehr starken Hormonveränderungen und bei den meisten zu Schlafmangel. Nach ein paar Tagen Ruhe lösen sich die negativen Gefühle oft wieder in Luft auf. Der Zustand ist vergleichbar mit den Gefühlen nach einem großen Fest, in das man viel Zeit und Arbeit investiert hat. Am Tag danach fühlt man sich oft leer oder traurig, auch wenn das Fest ein großer Erfolg war.

Halten die negativen Gefühle an, kann es sich um eine postnatale Depression handeln und du brauchst Unterstützung. Du musst da nicht alleine durch! Dein Arzt oder deine Hebamme können dir mit Rat und hilfreichen Tipps zur Seite stehen, wie z. B. der Empfehlung des Vereins www.schatten-und-licht.de/joomla2/

 

Bei diesen Anzeichen brauchst du professionelle Hilfe:

  • Gefühle, wie Traurigkeit oder “down” sein halten länger als ein paar Tage an.
  • Du kannst nicht schlafen, wenn dein Baby schläft.
  • Dein Essverhalten ist anders – du isst mehr oder weniger als gewöhnlich.
  • Du unterliegst auffallenden Gewichtsveränderungen, die nicht auf Schwangerschaft oder Geburt zurückzuführen sind.
  • Reizbarkeit, Ärger, Sorgen, Unruhe und Ängste, die nicht verschwinden.
  • Du kannst dich nicht richtig konzentrieren oder Entscheidungen
  • Du findest es schwierig, den Tag zu überstehen und für dich und die Bedürfnisse deines Babys zu sorgen.
  • Du hast keine Freude mehr an Dingen, die dir sonst Spaß machen und spürst ein mangelndes Interesse an deinem Baby, deinen Freunden und der Familie.
  • Du bist ständig erschöpft.
  • Du leidest an unkontrollierbaren Weinkrämpfen.
  • Du fühlst dich schuldig, wertlos, hoffnungslos und verzweifelt.
  • Du glaubst, eine schlechte Mutter zu sein oder sorgst dich, das andere dies denken.
  • Du hast Angst um dein Baby.
  • Du fürchtest, dass du dir und deinem Baby etwas antun könntest.

Tipp: Suche einen Arzt auf, wenn Dein Zustand anhält. Er wird dir einen Therapeuten empfehlen und eventuell stillfreundliche Medikamente verschreiben.

 

 

Hat dir dieser Artikel geholfen? Welche Tipps würdest du anderen Müttern geben? Schreibe uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.