Die erste Zeit daheim nach der Geburt sind anstrengend aber auch schön.

Heimkommen nach der Geburt

Oh, wie schön! Endlich kannst du dein neues Familienmitglied in deinem Zuhause willkommen heißen. Die ersten Tage und Wochen in den eigenen vier Wänden sind voll aufregender neuer Erfahrungen, können mitunter aber auch ganz schön anstrengend sein. Wer mit dem ersten Baby aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, fragt sich vielleicht:

„Woran müssen wir jetzt denken?“

 

Eins nach dem anderen.

Komme zuerst deinen dringenden Bedürfnissen und denjenigen deines Babys nach der Geburt nach und lege dann eine Pause zum Entspannen ein.

 

Setze Prioritäten

Mach es dir kuschelig! Zuallererst solltest du deinem Bedürfnis nach Erholung, gutem Essen und Behaglichkeit nachkommen und dich dem Stillen und der Umsorgung deines Neugeborenen widmen. Bitte deinen Partner, deine Familie und enge Freunde um Hilfe im Haushalt beim Kochen, Putzen, bei Erledigungen und gegebenenfalls bei der Betreuung deiner größeren Kinder. Während du dich langsam in den Alltag mit deinem Baby einlebst, ist es wichtig, andere Aufgaben zunächst zurückzustellen und Hilfe anzunehmen.

 

Nach der Geburt braucht ihr erst einmal Ruhe

heimkommen_kleinSeine Zeit optimal zu nutzen, ist jedoch nicht immer einfach. Über Handy, E-Mails und soziale Netzwerke kannst du bequem und zeitsparend erste Infos zur Geburt und Fotos vom Baby mit deinem Umfeld teilen. Dabei kannst du auch gleich darauf hinweisen, wann Besuche und Anrufe willkommen sind. Es ist völlig in Ordnung, wenn du erst einmal Ruhe brauchst, schlafen willst und die ersten Lebenstage deines Babys ganz für dich genießen möchtest.

 

Die meisten Babys sind in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt recht schläfrig. Im Laufe der ersten Tage zuhause kannst du dann damit rechnen, dass dein Baby wacher und aktiver wird und auch seine Stimme mehr zum Einsatz bringt. Es wird dir zu verstehen geben, wenn es Hunger hat – und dabei keinem festgelegten Plan folgen.

 

Dein Baby zeigt dir, wenn es hungrig ist

Stille, sobald dein Baby Hunger zeigt, zum Beispiel durch Mundbewegungen, Suchen der Brust oder Nuckeln.

 

Beobachte, ob dein Baby genug Milch bekommt – dies ist der Fall, wenn es pro 24 Stunden mindestens 6 nasse oder 2 volle Windeln hat und es 8 bis 12 Mal gestillt wird. Deine Nachsorgehebamme wird ebenfalls auf ein gutes Gedeihen deines Kindes achten und gegebenenfalls einige Tage nach der Heimkehr aus der Klinik das Gewicht deines Babys überprüfen.

 

In den ersten Tagen zu Hause wirst du sicher an die vielen Informationen und Ratschläge denken, die du gelesen oder gehört hast und dann allmählich diejenigen übernehmen, die hilfreich sind für deine neue Elternrolle und deine Familie. Eines jedoch steht fest: Jeder Tag wird anders aussehen.

 

Genieße die Zeit mit deinem Baby und freue dich darüber, wie du in deine Rolle als Mutter hineinwächst.

 

 

Hast du noch weitere Tipps für Mamas nach der Geburt? Dann schreib uns unter kontakt@medela.de und verrate uns, wie es bei dir war.