5 schöne Traditionen zur Geburt

Herzlich Willkommen, Baby! Fünf Traditionen zur Geburt

Windeltorten, Teddybären, personalisierte Babydecken – nach der Geburt regnet es Geschenke für das Baby und seine Familie. Aber neben den ganzen Karten und Päckchen gibt es auch einige alte Geburtstraditionen, die immer noch gern gefeiert werden. Wir zeigen euch die fünf schönsten Bräuche aus Deutschland.

 

 

Ganz Klassisch: Der Storch war da!

Meist aus Holz, gerne mit Windel und Baby im Schnabel: Aufgestellt auf Dächern und in Gärten, zeigt der Klapperstorch an, wo gerade ein Baby geboren wurde. Die rosafarbene oder blaue Schleife an der hölzernen Windel verrät dabei das Geschlecht des Neuankömmlings.

 

Original Bayerisch: Die Bixnmacherei

Ein Brauch nur für Mädchen – das nämlich bedeutet „Bixn“ auf bayerisch. Wem also im Freistaat ein mit leeren Blechdosen geschmücktes Schild mit der Aufschrift „Zur Bixnmacherei“ begegnet, weiß gleich wer nun im Haus wohnt. Ein Wegweiser, der früher noch einen anderen, ernsten Hintergrund hatte: Weil Töchter nicht arbeiten und so zum Lebensunterhalt der Familie und der eigenen Aussteuer beitragen konnten, waren Geldgeschenke von Nachbarn beim frischgebackenen Vater gerne gesehen.

 

Besonders nachhaltig: Ein Bäumchen pflanzen

Der Brauch, zur Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen, ist ein wunderschönes Zeichen für das Heranwachsen eines neuen Lebens. Als Symbol der Fruchtbarkeit waren früher besonders Obstbäume beliebt: Birne für ein Mädchen, Apfel für einen Jungen. Zur Einschulung des Kindes trugen sie dann in der Regel zum ersten Mal Früchte.

 

Mamas Kraftquelle: Geburtssuppe

Ein Klassiker im Wochenbett: Die traditionelle Hühnersuppe mit Einlagen wie Ei, Gemüse oder Klößchen soll der Mutter helfen, nach der Geburt wieder zu Kräften zu kommen. Und welche Familie freut sich nicht, wenn sie in den ersten Tagen mit Baby von Verwandten, Freunden oder Nachbarn verköstigt wird? 

 

Papas Liebling: Der Umtrunk 

Während Mutter und Kind sich im Krankenhaus erholen, darf der glückliche Vater die Geburt mit Freunden und Familie bei Bier, Sekt & Co. ordentlich begießen. Natürlich aus gutem Aberglauben: Je mehr Getränke fließen, desto besser fürs Neugeborene, das dann besser Wasserlassen kann. Wer auf diesen Gedanken kam, ist unbekannt, aber der Umtrunk verdankt ihm je nach Region einige lustige Namen. Doch egal ob „Babypinkeln“ oder „Pullerparty“, einer offiziellen Einladung bedarf es in der Regel nicht. Vielerorts wird einfach ein Bettlaken aus dem Fenster gehängt und die fröhliche Bar ist eröffnet!

 

 

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