Mit diesen Tipps kommen die Kleinsten gut durch die kalte Jahreszeit

Ob es ums Trinken, die Wahl der passenden Bekleidung oder den optimalen Sonnenschutz geht: Als frischgebackene Mama hast du im Winter garantiert viele Fragen. Mit diesen Tipps kommt dein Baby gut durch die kalte Jahreszeit.

 

Stillen als Erkältungsschutz

Es ist ein Wunder der Natur: Muttermilch enthält nicht nur alle nötigen Nährstoffe, sondern schützt das Baby auch vor Kinderkrankheiten. Kein Wunder, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine ausschließliche Ernährung durch Muttermilch während der ersten sechs Lebensmonate empfiehlt. Stillen ist einer der besten Wege, dein Baby auch vor Erkältungen zu schützen. So lange du stillst, bekommt dein Baby durch die Muttermilch Antikörper und natürlichen Schutz. Deshalb können Stillbabys Erkältungen und andere Infektionen besser abwehren. Du als Mama bist leider trotzdem nicht vor Erkältungen sicher. Kleiner Trost: Dein Baby wirst du zum Glück vermutlich nicht anstecken. Im ersten Lebensjahr besitzen die Kleinen einen sogenannten Nestschutz, eine Art Abwehrsystem gegen Infektionen. Hat es dich richtig erwischt ist es aber trotzdem sinnvoll, beim Stillen eine Maske vor Mund und Nase zu tragen. Die gibt’s übrigens in der Apotheke zu kaufen.

 

Vorbeugende Maßnahmen

Um dich herum wird geschnieft und gehustet? Dann halte dein Baby nach Möglichkeit von allen erkälteten Menschen fern! Sollte ein Familienmitglied betroffen sein, dann bitte sie oder ihn, sich gründlich die Hände zu waschen, bevor das Baby angefasst wird. Das gilt übrigens auch für ältere Geschwister, die ja gerne mal aus dem Kindergarten oder der Schule eine Erkältung mit nach Hause bringen. Achte auch darauf, dass dein Baby nicht angehustet wird und keine Gegenstände in seine kleinen Händchen bekommt, die zuvor von erkälteten Personen angefasst wurden.

 

Der optimale Hautschutz

So ein schöner Spaziergang an der frischen Luft tut gut und stärkt die Abwehrkräfte. Gerade bei tiefen Temperaturen und trockener Luft braucht die Haut deines Babys aber guten Schutz, damit sie nicht austrocknet. Noch lange ist sie nicht so widerstandsfähig, ist viel dünner und anfälliger für äußere Reize als die Haut eines Erwachsenen. Besonders das Wechselbad von kalter Luft draußen und trockener Heizungsluft belastet die zarte Babyhaut. Um diese besser zu schützen, sollte sie intensiv gepflegt werden – am besten mit speziellen „Wind und Wetter“-Produkten. Diese haben einen hohen Fettanteil, denn die niedrigen Temperaturen senken die Fettproduktion der Haut. Die Folge: Der schützende Fettfilm der Haut schmilzt.

 

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Ist die Luft in der Wohnung sehr trocken, solltest du ins Zimmer deines Babys einen Luftbefeuchter stellen. Alternativ kannst du auch ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper legen. Das hilft deinem Kleinen, die Nasengänge feucht zu halten und schützt vor Schnupfen. Grund: Die Schleimhaut des Atemwegtraktes ist die erste Barriere bei der Bekämpfung von eindringenden Bakterien und Viren. Allerdings muss die Nasenschleimhaut feucht sein, damit sie ihre Aufgaben, besonders die der Fremdkörperabwehr, wahrnehmen kann.

 

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Sonnenschutz im Schnee

Ach wie schön das glitzert! Bestimmt hast du das bei dem ein oder anderen winterlichen Spaziergang durch die verschneite Landschaft auch schon gedacht. Auch die meisten Babys lieben winterliche Spaziergänge. Denk aber immer daran, dass Schnee die Sonnenstrahlen reflektiert und so die schwache Wintersonne intensiviert. Daher ist ein guter Sonnenschutz auf Fettbasis notwendig.

 

 

Richtig anziehen

Er sorgt für maximale Wärme: der Zwiebellook. Zieh deinem Baby mehrere Schichten Kleidung übereinander. Das wärmt besser als nur eine dicke Jacke, denn die Luft zwischen den einzelnen Schichten wirkt isolierend. Allerdings solltest du trotzdem regelmäßig an der Haut im Nacken kontrollieren, ob es deinem Baby zu warm ist und es vielleicht sogar schwitzt. Ist letzteres der Fall, solltest du ihm eine Kleiderschicht ausziehen.

 

Guter Kopfschutz

Sie darf nie fehlen beim Spaziergang an der frischen Luft: eine Mütze. Die meiste Körperwärme entweicht nämlich über den Kopf. Hat der Schneeanzug eine Kapuze – umso besser! Streif sie zusätzlich über die Mütze.

 

Fußsack vorwärmen

Im Treppenhaus oder der Garage – hier steht der Kinderwagen bei den meisten Familien. Leider kühlt er dort stark aus. Bevor du mit deinem Baby losziehst, solltest du deshalb am besten eine Wärmflasche reinlegen, damit sich der Wagen aufwärmt. Allerdings solltest du diese entfernen bevor du dein Baby hineinlegst. Nicht, dass sie aufgeht und sich dein Baby verbrüht! Statt einer Wärmflasche kannst du übrigens auch alternativ ein Kirschkernkissen verwenden. Kuschlig-warm eingebettet ist dein Baby übrigens in einem Fußsack aus Daunen. Achte beim Kauf darauf, dass die Oberfläche wasserabweisend ist. Dann ist dein Kleines auch bei Schneefall und Regen gut geschützt.