Monica Ivancan erzählt von ihren Erfahrungen zum Stillen.

Monica Ivancan über Stillen und Familienleben

Die Moderatorin, Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin Monica Ivancan vertraut auf Medela. Sie hat im April 2016 ihr zweites Baby zur Welt gebracht. Im Interview verrät sie, warum ihr Stillen so wichtig ist und wie sie den Alltag mit einem Still-Baby gestaltet.

 

Warum hast du dich dazu entschieden zu stillen?

Ich bin gelernte Ernährungsberaterin und Fitnesstrainerin. Daher weiß ich, dass Muttermilch die einzige natürliche und nährstoffreiche Komplett-Nahrung ist. Zumindest ist das meine Überzeugung. Ich ziehe dabei alle Vorteile für die Gesundheit meines Babys sowie den Aufbau von Bindung zwischen Mama und Kind in Betracht.
Ich kenne den Wert des Stillens, die gesundheitsfördernde Wirkung und seine Bedeutung für die Bindung zwischen Mutter und Kind. Zudem enthält Muttermilch alles, was mein Baby braucht: Vitamine, Nähr- und Abwehrstoffe, gesunde Eiweiße und Fette ­– ein Bio-Wunder der Natur.

 

Welchen Vorteil hat das Stillen für dich persönlich

Es bietet mir einen gewissen Gesundheitsschutz – für mich als Mutter, aber natürlich auch für mein Kind. Außerdem birgt es schlichtweg auch einen geringeren Aufwand: Die Milch ist quasi trinkfertig, perfekt temperiert und „gut verpackt“ 😉
Das Ganze mündet also für mich in weniger Stress – es ist ein tolles Gefühl mit meinem Baby an der Brust. So nah und innig.

 

Wie ernährst du dich in der Stillzeit?

Ich bin ein sehr aktiver Mensch, deswegen ernähre ich mich grundsätzlich gesund und ausgewogen. ich trinke viel Wasser über den Tag verteilt und koche frisch und gesund. Grundsätzlich trinke ich keinen Alkohol während der Stillzeit.

 

Hat sich dein Leben mit dem zweiten Kind geändert? Welche neuen Herausforderungen meisterst du jetzt?

Natürlich muss ich mich jetzt um zwei Kinder kümmern und beiden auch die gleiche Aufmerksamkeit schenken – aber das bedeutet für mich auch irgendwie doppeltes Familienglück. Ich finde es toll! Die Umstellung, als Rosa in unser Leben trat, war größer, jetzt hat sich das Ganze schön eingespielt. Wir sind alle gut zusammengewachsen.

 

Wer übernimmt die „Nachtschicht“?

Ich hatte in der Anfangszeit die Nachtschicht übernommen, weil ich warten wollte, bis Antons Schlafrhythmus ein bisschen stabiler wird. Nach einiger Zeit hat dann aber auch der Papa die erste Nacht übernommen. Ich habe mich im Anschluss gleich 10 Jahre jünger gefühlt.

 

Hast du Wohlfühltipps für gestresste Mütter und Väter?

Ich kann da nur ein gutes Bad empfehlen. Mir hilft auch das Spazieren gehen und  ein bisschen Yoga.Was mich immer gut auf andere Gedanken bringt sind natürlich gute Gespräche mit Freunden und der Familie.

 

Das Motto von Medela lautet „Für mich. Für dich. Für uns.“ – was bedeutet dieser Satz für dich?

Ich denke, in einer Familie muss es jedem gut gehen. Mit einer Milchpumpe bin ich flexibler im Alltag. Und da auch der Papa unser Baby mit Muttermilch füttern kann, bauen sie eine tiefere Bindung auf. Wenn die Oma auf unsere Kleinen aufpasst, haben wir mal einen Abend zu zweit und unser Baby ist dennoch bestens versorgt.

 

MonicaIvancan_teaserWas hat dich von der Medela Milchpumpe überzeugt?

Nach Rosas Geburt hatte ich mir die große Klinikpumpe „Symphony“ in der Apotheke ausgeliehen. Sie war mir damals eine große Hilfe.

Da ich dieses Mal auch wieder eine Milchpumpe mit der 2-Phasen Technologie verwenden wollte, jedoch in kleiner, handlicher Form, habe ich mich für die doppelseitige Milchpumpe Swing maxi von Medela entschieden. Sie funktioniert wie die Symphony und passt dabei noch in jede Handtasche. Mein treuer Begleiter in dieser besonderen Zeit.  Somit ist das Abpumpen für mich überhaupt kein Problem mehr und ich bin flexibler. Ich kann jetzt überall und jederzeit abpumpen.

 

In welchen Situationen ist die Milchpumpe Swing Maxi eine große Hilfe für dich?

Sie ist in vielen Situationen eine große Hilfe, vor allem wenn ich zum Beispiel einen beruflichen Termin habe und meine Kinder nicht mitnehmen kann. Oder auch, wenn ich mit meinem Mann mal einen ungestörten Abend zu zweit verbringen möchte. Dann kann ich sichergehen, dass Anton dennoch das Beste bekommt – Muttermilch.

 

Wie klappt das Füttern mit dem Sauger Calma? Was ist das Besondere in deinen Augen?

Anton hat den Sauger super angenommen. Es gibt bei uns überhaupt kein Problem beim Wechsel zwischen Brust und Flasche und wieder zurück. Der Sauger ist so konzipiert, dass das Baby ein Vakuum aufbauen muss – so wie an der Brust. Die Milch fließt wirklich nur, wenn Anton daran saugt, ansonsten kommt keine Milch raus. Ich finde ihn super und würde ihn auch sofort weiterempfehlen.

 

Wer darf dann den kleinen Anton füttern? 

Der Papa freut sich immer riesig darauf, wenn er Anton füttern darf. Rosa darf aber natürlich auch mal probieren, ihren kleinen Bruder zu füttern. Die beiden sind so süß miteinander, herzerweichend. Und ansonsten sind da ja auch noch Oma und Opa, die gerne mal einspringen und sich liebevoll um Anton und Rosa kümmern.

 

Findest du, dass sich das Füttern mit Muttermilch positiv auf die Bindung zwischen Vater und Kind auswirkt?

Definitiv. Die Rolle des Papas hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt – der Papa wird mit einbezogen und baut so eine ganz andere Bindung zu seinem Baby auf. Es hat nicht nur länger die Mama das Privileg in der Stillzeit das Kind zu versorgen. Papa wird direkt mit eingebunden und ist ein Teil dieses schönen und innigen Momentes.

 

Wie meisterst du Job und Babyalltag?

Das ist tatsächlich nicht immer leicht. Dank der Milchpumpe bin ich aber recht flexibel und kann das auch von zuhause aus erledigen. Anton wird also mit Muttermilch versorgt, auch wenn ich mal eine Nacht nicht da sein kann. Ansonsten habe ich natürlich großartige Unterstützung von meinem Mann sowie den Schwiegereltern. Es ist einfach gut zu wissen, dass Anton immer optimal versorgt ist.

 

Du bist eine richtige Powerfrau und das mit zwei Kindern – wie machst du das?

Ich bin der festen Überzeugung, dass eine positive Einstellung die halbe Miete ist. Ich denke grundsätzlich positiv. Ansonsten achte ich auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Und ich treibe Sport (Yoga) und gehe praktisch täglich eine lange Spazierrunde. Das hält mich fit und ausgeglichen.

 

Ab wann steigst du wieder voll ins Berufsleben ein?

Ich taste mich langsam heran. Aber einen festen Einstiegstermin gibt es in dem Sinne nicht. Es wird wohl zunehmend mehr werden, aber ich will nichts überstürzen. Ich genieße die Zeit daheim mit Anton und Rosa und will es deshalb langsam angehen.