Viele stillende Mütter haben anfangs mit Problemen zu kämpfen.

Probleme beim Milcheinschuss?

Stillen ist eine der natürlichsten und schönsten Sachen der Welt – wenn alles so reibungslos funktioniert wie im Bilderbuch. Doch leider gelingt es nicht immer tadellos. Stress und Überlastung nach der Geburt sowie Ängste, Sorgen und Krankheit können sich auch auf das Stillen auswirken.

Nach dem Ausstoßen der Plazenta sinkt das Level der Plazentahormone in deinem Körper. Jetzt wird Prolaktin, das für die Milchbildung verantwortliche Hormon, ausgeschüttet und dies führt zu erhöhter Blutzirkulation und Absonderung von Lymphflüssigkeit im Brustbereich. Diese oft unangenehme initiale und physiologische Brustdrüsenschwellung kann bis zu 24 Stunden anhalten. Deine Brüste können sich hart, gerötet und heiß anfühlen.

 

Tipps:

  • Stille ab der Geburt so häufig wie möglich, um diese Symptome zu mildern.
  • Sind deine Brüste nach der Geburt heiß, gerötet und prall, helfen kühlende Kompressen mit Quark oder Weißkohlblättern. Spare dabei den Brustwarzenhof und die Brustwarze aus.
  • Verlange ein schmerzlinderndes und stillfreundliches Medikament, falls du große Schmerzen hast.
  • Vor dem Stillen kann feuchte Wärme den Milchfluss anregen.
  • Durch Stillen in der Rückenhaltung kannst du überprüfen, ob dein Baby trotz deiner Beschwerden die Brust gut fassen und die bereits vorhandene Milch trinken kann.
  • Frage auch deine Hebamme oder Stillberaterin.

 

 

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