Brustentzündungen sind sehr schmerzhaft und müssen behandelt werden.

Probleme mit Brustentzündung?

Ist die Brustdrüse oder das Brustgewebe entzündet, spricht man von einer Mastitis. Das ist eine Infektion, die durch Stress, einen nicht gelösten Milchstau oder durch verletzte Brustwarzen entstehen kann. Ähnlich wie eine Grippe, kündigt sie sich mit Kopfweh, Gliederschmerzen und erhöhter Temperatur an. Du fühlst dich kraftlos und sehr müde. Innerhalb von Stunden bekommst du hohes Fieber und harte Stellen in einem bestimmten Bereich der Brust. Dieser Brustteil ist dann gerötet, heiß und schmerzt. Hole dir bei diesen Symptomen Hilfe von einer Stillberaterin, einer Hebamme oder einem Arzt.

 

Hier ein paar hilfreiche Tipps:

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  • Stille mindestens alle zwei bis drei Stunden an der be-
    troffenen Seite, aber vergiss dabei deine andere Brust nicht.
  • Lege zwischen den Stillmahlzeiten Kompressen aus kühlendem Quark oder frischen Weißkohlblättern direkt auf den entzündeten Bereich. Spar dabei den Brustwarzenhof und die Brustwarze aus. Auch ein kalter Wickel kann helfen.
  • Ob dir jetzt dein Baby oder eine elektrische Milchpumpe zum Entleeren der Brust angenehmer ist, musst du für dich selbst entscheiden. Bleibt deine Temperatur aber über einen Zeitraum von 24 Stunden deutlich über 38 Grad Celsius, musst du zum Arzt gehen. Eventuell werden dir Antibiotika und Schmerzmittel, die mit dem Stillen vereinbar sind, verordnet.

 

Bist du Mutter eines zu früh geborenen Babys, frag die Stillberaterin oder den Arzt in deiner Kinderklinik um Rat.

 

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