Was tun bei schmerzenden Brustwarzen? Wir zeigen dir was du tun kannst.

Probleme mit schmerzenden Brustwarzen?

Einige Frauen werden es kennen: wunde Brustwarzen – für viele stillende Mütter schmerzhaft. Zu Beginn der Stillzeit berichten viele Mütter, dass ihre Brustwarzen empfindlich sind und sie das Saugen des Babys als unangenehm empfinden. Wunde Brustwarzen können so schmerzhaft sein, dass Frauen sich für das Abstillen entscheiden. In den ersten Tagen ist eine gewisse Empfindlichkeit normal, doch prinzipiell sollte dir das Stillen nach einiger Zeit nicht mehr wehtun.

 

Tipps bei schmerzenden Brustwarzen:

  • Massiere deine Brust vor dem Stillen so lange, bis du einen Tropfen Milch ausstreichen kannst. Dadurch muss dein Baby nicht mehr so stark saugen, um den Milchspendereflex auszulösen.
  • Muttermilch ist das ideale Pflegemittel für Brustwarze und Warzenhof. Nach der Stillmahlzeit kannst du einfach einen Tropfen antrocknen lassen.
  • Wenn dein Baby richtig saugt und gut an deiner Brust anliegt, werden deine Brustwarzen selbst bei häufigem Anlegen nicht wund und es bilden sich auch keine Risse.
  • Hast du bereits Risse, helfen häufigere, kürzere Stillmahlzeiten. Gib deinem Baby dann immer zuerst die weniger schmerzende Brust.
  • In den meisten Fällen sind eine ungünstige Stillposition und nicht korrektes Erfassen der Brust oder falsches Abnehmen des Babys die Ursache für wunde Brustwarzen. Hast du starke Schmerzen, kann eine zeitweilige Stillpause ratsam sein. Dann musst du deine Milch abpumpen, um einen Milchstau zu vermeiden und deine Milchproduktion aufrechterhalten. Unterstütze den Heilungsprozess zusätzlich mit einer speziellen Brust-Pflegecreme aus natürlichem Wollwachs wie PureLan 100.
  • Manchmal kann auch eine Pilzerkrankung die Ursache für Beschwerden sein, zum Beispiel wenn du oder dein Baby kürzlich mit Antibiotika behandelt wurden. Frag deine Hebamme oder Stillberaterin bei sehr trockenen oder wunden Brustwarzen, die nicht abheilen.

 

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