Probleme mit zu viel Milch?

Stillen ist eine der natürlichsten und schönsten Sachen der Welt, wenn alles so reibungslos funktioniert wie im Bilderbuch. Doch leider gelingt es nicht immer tadellos. Stress und Überlastung nach der Geburt sowie Ängste, Sorgen und Krankheit – all das kann sich auch auf dein Still-Leben auswirken.

Zu viel Milch

Großzügige Mengen an Milch kann mitunter für dich und dein Baby eine Herausforderung sein, etwa wenn es sich immer wieder an der Brust verschluckt, möchte es vielleicht nach ein paar Tagen nicht mehr gestillt werden. Zudem können übervolle Brüste auch dazu führen, dass sich bei dir die Milch staut.

Tipps:

  • Die beste Erste-Hilfe-Maßnahme: Biete beim Stillen nur eine Brust an. Lehne dich zum Stillen weit zurück, sodass das Baby von der Milchfülle nicht überrascht wird. Die andere Seite solltest du durch Ausstreichen oder vorsichtiges Abpumpen nach dem Stillen nur so weit entleeren, bis der Druck erträglich ist. Danach kühle diese Brust für 15 bis 20 Minuten mit kalten Umschlägen. Nach ein paar Tagen wird sich das Angebot eingependelt haben.
  • Trinke eine Tasse Salbeitee. Salbei enthält eine natürliche Form von Östrogen und kann deine Milchproduktion reduzieren. Pfefferminztee hat eine ähnliche, nicht ganz so starke Wirkung.

Frage deine Hebamme oder Stillberaterin nach individuellen Tipps.

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