Kinderwägen gibt’s natürlich viele, aber sehr beliebte Modelle und Farbkombinationen können lange Lieferzeiten haben.

Ratgeber Kinderwagen – welcher ist der richtige für dich?

Manche Eltern wollen unbedingt einen Designer-Kinderwagen einer bestimmten Marke, andere fachsimpeln von drehbaren Tragebügeln, Schwenkrädern und Sportsitzen. Die riesige Auswahl kann einen leicht überfordern. Dieser Ratgeber hilft dir, die richtige Entscheidung beim Kinderwagenkauf zu treffen.

Welchen Kinderwagen willst du denn „fahren“? Promis machen uns vor, was gerade „in“ ist. So manche Hollywoodmama schiebt einen kostspieligen Designerwagen herum, während die englischen Royals auf Retro-Modelle mit riesigen Weißwandreifen und Chromfelgen setzen.
  Auch wenn der teuerste nicht unbedingt der beste Kinderwagen ist – ein qualitativ hochwertiges Modell kostet eine Stange Geld.
  Ein paar praktische Überlegungen helfen dir bei der Entscheidung:

 

Auf welchem Boden wirst du vor allem fahren?

Kleine Räder und Plastikräder reichen für Asphalt, große Gummiräder meistern auch holprigem Untergrund.

 

Wie groß darf der Kinderwagen sein?

Bist du aufs Auto angewiesen, muss der Kinderwagen bequem in den Kofferraum passen.
Auch wenn du öfter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, hat ein kompaktes und wendiges Modell Vorteile. Der Wagen deiner Wahl sollte sich auch in engen Supermarktgängen noch rangieren lassen.

 

Kann ich ihn noch heben?

Probier unbedingt vorher aus, wie schwer dein Favorit ist. Nicht überall sind barrierefreie Zugänge vorhanden, und öfter als du denkst, wirst du den Kinderwagen samt Kind über Treppen schleppen müssen.

 

Wie leicht lässt er sich zusammenklappen?

Auch das musst du vorher testen. Mit ein, zwei Griffen sollte das erledigt sein. Nichts ist schlimmer als ein heulendes Baby zu haben, und der Kinderwagen sperrt sich gegen das Verladen ins Auto.

 

Lieferzeiten beachten

Kinderwägen gibt’s natürlich viele, aber sehr beliebte Modelle und Farbkombinationen können lange Lieferzeiten haben. Schau dich deshalb nicht zu spät um, sonst trifft dein Baby vor dem Wunschmodell ein.

 

Verschiedene Typen von Kinderwägen

Außer diesen Ausführungen gibt’s natürlich noch Spezialtypen wie Zwillings- oder Geschwisterwägen.

 

Klassischer Kinderwagen – kurz im Einsatz, aber komfortabel

In dem wieder sehr beliebten Liegewagen lassen sich Neugeborene bequem und sicher spazierenfahren. Sein Nachteil ist die kurze Nutzungsdauer von sechs bis höchstens neun Monaten. Wenn das Baby mobil wird und sich aufrichtet, ist dieser Kinderwagen nicht mehr sicher.

 

Babyschale mit Untergestell – mobile Ergänzung

Sehr brauchbar für die ersten Lebensmonate wenn du viel im Auto unterwegs bist. Mal schnell ins Geschäft? Dann hebst du einfach die ganze Babyschale aus dem Auto und klickst sie am Fahrgestell fest. Allerdings sind diese fahrbaren Babyschalen kein Kinderwagenersatz, sondern eine Ergänzung. Babys sollten darin nicht stundenlang eingepackt sein, weil sie sich nicht frei bewegen können.

 

Kombi-Kinderwagen – der Allrounder für mehrere Jahre

Der Kombi-Kinderwagen lässt sich vielfach umbauen und von der Geburt bis zum Kindergartenalter nutzen. Erst ist er ein Liegekinderwagen, in dem der Säugling friedlich schläft. Du kannst dein Kleines mitsamt Wanne oder Softtasche herausnehmen und ins Haus tragen, ohne es wecken zu müssen. Später lässt er sich zum Sportwagen umfunktionieren. Dafür kommt die Tasche weg und die Lehne wird hoch gestellt. Erst fährt dein Liebling mit Blick zur Mama, später sitzt er lieber andersherum, um mehr zu sehen.

 

Buggy – der nützliche Begleiter im Alltag

Ein Buggy ist leicht, wendig und schnell zusammengeklappt. Spezielle Sitzverkleinerer machen es möglich, dass auch schon ein jüngeres Kind mitfahren kann. Trotzdem sollte es schon allein und stabil sitzen können, sonst rutscht es zu leicht herunter und hängt zwischen den Gurten.
  Beim Buggy gibt es 1001 verschiedene Varianten. Mal ist der Buggy geländetauglich, mal ist er ein Platzsparwunder. Praktisch sind Liegebuggys, bei denen sich die Lehne herunterklappen lässt, wenn das Baby zwischendurch ein Schläfchen halten will.

 

Jogger – mühelos querfeldein

Der Jogger ist der Liebling aller aktiven und sportbegeisterten Eltern. Er kommt aber auch für alle in Frage, die ländlich wohnen oder viel auf unebenen Wegen marschieren. Für den gut gefederten Jogger mit seinen drei großen festen und robusten Luftreifen ist das kein Problem.
  Zwar gibt es auch Jogger, in denen die Kinder liegend geschoben werden. Trotzdem solltest du wissen: kleine Babys haben eine empfindliche Wirbelsäule, für die heftige Erschütterungen nicht gut sind. Normalerweise ist der Jogger geeigneter für Babys, die schon sitzen können.

 

So machen es erfahrene Eltern

Erfahrungsgemäß sind in den meisten Familien nach ein paar Monaten zwei Kinderwägen in Verwendung, weil es praktischer ist. Der „große“ Wagen (Kombi, Jogger) steht bequem im Flur bereit, wenn es direkt vom Haus ins Freie gehen soll. Der Buggy wartet im Kofferraum auf seinen mobilen Einsatz.

 

Warum hast du dich für einen bestimmten Kinderwagen entschieden? Schreib uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.