Bei der U3 Betreuung sollte man sich genau überlegen, was für das Baby in Frage kommt.

Schon eine gute U3-Betreuung gefunden?

Der Begriff „U3-Betreuung“ ist seit Jahren ein Thema in der Familienpolitik und steht für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Bist du berufstätig, ist es wichtig, eine adäquate U3-Betreuung zu finden. Doch das ist gar nicht so leicht, da die Möglichkeiten begrenzt sind und die Obhutsentscheidung gut durchdacht sein will. Tagesmutter, Kita, Babysitter – was ist für dein Kind geeignet und worauf kommt es an?  

 

Tagesmutter

Eine Tagesmutter betreut in ihrer eigenen Wohnung bis zu fünf Kinder und sollte vom Jugendamt als Tagesmutter qualifiziert sein.

 

Auswahl: Zunächst geht es darum, sich ein paar Mal zu treffen, um über grundlegende Punkte der Erziehung zu sprechen und zu sehen, ob die Chemie stimmt. Entscheidend ist, dass sich dein Kind bei der Tagesmutter wohlfühlt, dass ausreichend Schlafplätze und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind, dass es altersgerechtes Spielzeug gibt oder auch die Möglichkeit, in der Nähe draußen zu spielen.

 

Kosten: Ob vom Jugendamt gefördert oder privat finanziert, je nach Zusatzaufwendungen für Verpflegung, Windeln etc. können sie sehr unterschiedlich sein.

 

u3-betreuung-baby-kleinKita – Kindertagesstätten

Auswahl: Neben der pädagogischen Ausrichtung wie Montessori-, Waldorf-, oder Reggio-Konzept ist auch Folgendes ausschlaggebend: Wie hoch ist der Betreuungsschlüssel – wie viele Kinder werden von einer Erzieherin betreut? Ist alles kindgerecht und einladend? Gibt es Rückzugsecken und Platz zum Toben – auch bei schlechtem Wetter? Wie sind die hygienischen Zustände? Werden sportliche und musikalische Fähigkeiten gefördert?

 

Kosten: Entscheidend ist, ob die Kita einen kommunalen oder privaten Träger hat. Letztere sind oft teurer, bieten aber meist vorteilhaftere Öffnungszeiten an.

 

Babysitter

Ein Babysitter ist in der Regel kurzfristiger gefragt, wenn du eingeladen bist oder ein paar Stunden ohne Kind verbringen möchtest.

 

Auswahl: Dein Bauchgefühl bei einem persönlichen Gespräch ist oft die größte Hilfe. Der Babysitter muss vertrauenswürdig, sympathisch und zuverlässig sein. Beobachte, wie er sich mit deinem Kind beschäftigt und wie dein Kind auf ihn reagiert. Vielversprechend ist es, wenn er von sich aus nach Details fragt, zum Beispiel nach dem Einschlafritual. Einige Babysitter haben ein „Diplom“ und Basiswissen bezüglich Babypflege, altersgerechter Betreuung und Erster Hilfe.

 

Kosten: Für Volljährige zehn Euro Stundenlohn, für jüngere fünf bis acht Euro pro Stunde.

 

 

Hast du Fragen zur U3-Betreuung oder Tipps für andere Mütter. Dann schreib uns unter kontakt@medela.de und teile deine Erfahrungen mit uns.