Nach der Geburt deines Babys ist es wichtig, dass du ein Schutzschild für deine Frau und dein Baby bist.

Sei ein Schutzschild nach der Geburt

Endlich bist du Vater und das fühlt sich verdammt gut an. So ein Gefühl von Erleichterung, dass alles geklappt hat und die Vorfreude der ganzen Welt davon zu erzählen. Erzähle es zuerst den wichtigsten Personen und mach direkt ein Besuchstermin mit ihnen aus. Der erste Moment mit deinem Baby wird dich überwältigen.

 

Nimm Rücksicht auf deine Frau

Eine Geburt ist eine starke Belastung für den Körper deiner Frau und sie muss erst einmal zu Kräften kommen. Dein Baby ist erst wenige Stunden auf der Welt und auch für deinen Nachwuchs war die Geburt ein großes Ereignis. Die beiden brauchen Ruhe, um sich optimal erholen zu können. So könnt ihr euch entspannt kennenlernen.

 

Die Zahl und Zeit der Besucher bestimmt deine Frau

Die goldene Regel lautet: Frag deine Frau, wie viel Besuch ihr gut tut und sie nicht zu sehr belastet.

 

Natürlich möchten die frischgebackenen Opas und Omas das kleine Neugeborene zuerst sehen und ihnen solltest du auch das Vorrecht geben, bevor du Geschwister oder Freunde einbestellst.

 

Versuche es so zu koordinieren, dass nicht alle an einem Tag und zur gleichen Zeit kommen. Bitte um ihr Verständnis und teile es so auf, dass große Abstände zwischen den Besucherströmen sind. Achte dabei auf die Besuchszeiten des Krankenhauses und stimme dich mit deiner Liebsten ab. Vielleicht verschiebt ihr auch einfach ein paar Besucher auf die Zeit nach dem Krankenhaus.

 

Es kann sein, dass du auch deine Frau vor sich selbst schützen musst. Oft muten sich die frischgebackenen Mütter zu viel zu, dabei sind sie noch stark damit beschäftigt das Baby in den Griff zu bekommen. Babys sind schon vom ersten Atemzug an kleine Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Charakterzügen. Das zeigt sich auch beim ersten Stillen. Noch dazu muss erstmal ein Schlaf-Rhythmus gefunden werden und auch beim Windelnwechseln gibt es Tücken.

 

Dein Baby braucht Ruhe – trotz Besuch

Neben einer Erkältung spricht absolut nichts dagegen dein Neugeborenes den Verwandten und Freunden in den Arm zu geben. Zeige ihnen, wie man das Kind richtig hält, dass man den Kopf noch stützen muss und gib ruhig den Hinweis das Baby aufgrund von Infektionen nicht abzuknutschen.

 

Wenn kleine Gruppen von drei bis vier Personen zu Besuch kommen, möchte fast jeder es einmal im Arm halten. Wenn sich das Kind jedoch bei einer Person besonders wohl fühlt und schläft, dann solltet ihr eurem Neuankömmling diese Ruhe gönnen. Er nimmt so viele neue Dinge wahr: Gerüche, Geräusche – alles braucht seine Zeit.

 

Endlich Zuhause

Es ist so schön, wenn du das Baby das erste Mal nach Hause bringst und ihm seine neue Umgebung zeigst. Für deine Frau beginnt nun das Wochenbett und damit die Wunden der Geburt schnell verheilen, sollte sie sich nur wenig bewegen. Versuche deiner Frau nach der Geburt etwas Gutes zu tun, dass sie gern hat und sie freut.

 

In den folgenden Wochen wäre es schön, wenn du dir die Zeit nimmst, deine Frau zu unterstützen (Haushalt, Einkauf, Behördengänge). Sorge dafür, dass sie sich daran hält und nicht versucht den Haushalt zu schmeißen. Schutzschild bist du nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Wenn du arbeiten musst und deiner Frau nicht voll unter die Arme greifen kannst, dann hole Familie oder Freunde zur Hilfe. Deine oder ihre Mutter freuen sich über jede Minute, die sie bei euch sein können und nehmen deiner Frau gerne für einen Tag den Haushalt ab.

 

Nach der Geburt brauchen deine Frau und dein Kind Unterstützung. Sei ein Schutzschild für beide.Regelt die Besuchszeiten auch daheim

Alles ist neu, auch ihr müsst euch erstmal an die neue Situation gewöhnen. Nehmt euch die Zeit, euch einzugewöhnen und genießt die Zeit zu dritt. Damit ihr entlastet werdet, könntet ihr es auch folgendermaßen handhaben: Wer das Baby sehen möchte, der muss euch etwas Gutes tun. Schließlich befindet ihr euch in einer Ausnahmesituation und müsst euch um das Kleine kümmern. Ladet Freunde um die Mittagszeit ein und lasst euch Essen mitbringen. Somit müsst ihr nicht kochen, könnt gemütlich beieinander sitzen und geht gestärkt wieder auseinander.

 

Ein Tipp noch zum Schluss

Sei ein freundliches Schutzschild! Auch wenn es alles ein wenig viel werden kann, wollen alle für euch nur das Beste.