„So hatte ich mir das Stillen nicht vorgestellt!“ Vom Albtraum-Start zur Traumstillzeit

„Ich wollte nichts anderes als Muttermilch für mein Baby.” Eine Symphony-Mama berichtet

Nicht jeder Stillstart ist ein Traum, aber jede Stillzeit hat das Potential traumhaft zu werden! Wie die Milchpumpe Symphony dabei helfen kann, lernte Anna S. nach der Kaiserschnitt-Geburt ihrer Tochter zu schätzen. Ihr Erfahrungsbericht.

„Ganz ehrlich: Liebe auf den ersten Blick war es nicht gerade zwischen der Symphony und mir. Nach einer langen Geburt, die in einem komplizierten Kaiserschnitt endete, fanden meine neugeborene Tochter und ich uns auf unterschiedlichen Stationen zur Beobachtung wieder. Statt kuscheln und Bonding mit meinem kleinen, weichen, warmen Baby bekam ich eine große, kalte Milchpumpe ans Bett gestellt und die Anweisung, am besten jede Stunde 15 Minuten zu pumpen. Große Mühe, mir zu erklären, warum und wie alles eigentlich funktionierte, machte sich niemand. So lauschte ich eine durchwachte Nacht lang dem rhythmischen Pumpen der Symphony, ohne zu wissen, ob ich eigentlich alles richtig eingestellt hatte. Ich fand das ziehende Gefühl komisch, die ungewohnte Brusthaube unangenehm und überhaupt alles ganz schrecklich. So hatte ich mir die ersten Stunden nach der Geburt wirklich nicht vorgestellt!

Ich will unbedingt Muttermilch für mein Baby!

24 Stunden später hatte ich gereizte Brustwarzen aber noch keinen Tropfen Milch gesehen. Doch beim Anblick meiner wunderschönen Tochter Mina waren Brustwarzen und Pumpe erst mal vergessen. Sie saugte an der Brust und ich war selig. In den nächsten Tagen im Krankenhaus mühte ich mich nach Kräften, nach Bedarf zu stillen, wie ich es im Geburtsvorbereitungskurs gelernt hatte, aber hatte ständig das Gefühl, meine Maus würde kaum etwas bekommen. Meine Unsicherheit wurde noch dadurch verstärkt, dass die Schwestern mir auf meine besorgten Fragen hin, ob das denn alles normal sei, eine Flasche mit Säuglingsnahrung anboten. Dabei wollte ich auf keinen Fall etwas anderes als Stillen und meine Muttermilch für mein Baby! Alle hatten mir vom kuscheligen Stillen vorgeschwärmt – das wollte ich mit meinem Baby auch erleben!

Meine Brustwarzen machen schlapp

Mina schlief schnell ein beim Stillen und weinte viel. Ich wurde immer unsicherer, schlief kaum mal eine halbe Stunde und Mina bekam zu allem Überfluss die Gelbsucht. Ich legte sie wieder und wieder an – leider offenbar auch falsch, denn meine Schmerzen an den Brustwarzen wurden immer schlimmer. In meiner Verzweiflung begann ich, zwischen den Stillmahlzeiten doch wieder mit der Milchpumpe abzupumpen – ohne Plan, nur in der Hoffnung insgesamt mehr Milch für Mina zusammenzubekommen. Meinen Brustwarzen war dieses Chaos zwischen ständigem falschem Anlegen und planlosem Abpumpen eindeutig zu viel. Ich hatte nur noch Schmerzen. Mit wunden Brustwarzen wurde ich nach einer Woche entlassen.

Endlich fließt Milch – dank Hebamme und Symphony

Leicht in Panik, ließ ich meinen Mann noch im Auto bei meiner Frauenärztin ein Rezept für die Symphony bestellen. Ohne Milchpumpe fühlte ich mich völlig hilflos. Zum Glück gab die nette Apothekerin in unserem Ort uns die Pumpen auch schon vorab mit. Und meine Nachsorgehebamme zu Hause nahm sich auch endlich als Erste die Zeit, mir zu erklären, wie ich Mina richtig anlegen konnte, wann ich abpumpen sollte und wie ich die Symphony richtig einstellte, so dass das Pumpen endlich weniger wehtat. Jetzt kam auch ordentlich Milch und weil ich wegen der Gelbsucht immer noch dachte, dass unsere Tochter womöglich zu wenig Flüssigkeit bekam, pumpte ich neben dem Stillen immer wieder ab. Auch um meine geschundenen Brustwarzen zu entlasten. Vermutlich war das viele Pumpen tatsächlich mein Glück, denn so habe ich trotz des späten Stillstarts doch schnell viel Milch gehabt.

Zwischen Milchstau und wunden Brustwarzen

Weil die Kleine aber noch unregelmäßig trank – die Gelbsucht machte sie müde – hatte ich bereits eine Woche später den ersten Milchstau. Zum Glück habe ich ihn mit Hilfe meiner erfahrenen Hebamme und der Milchpumpe schnell in den Griff bekommen. Auch den zweiten Milchstau, knapp zwei Wochen später. Das Stillen klappte bald sehr gut, meine Tochter trank endlich richtig ordentlich – nur meine Brustwarzen wurden und wurden nicht besser. Ich versuchte alles: schmierte sie dick mit Wollwachs ein, kaufte spezielle Wundauflagen, aber keine Erleichterung schien von Dauer. Wenn gar nichts mehr ging, pumpte ich ganz vorsichtig Milch ab und gab sie Mina mit der Flasche, denn mit ihrem hungrigen Saugen riss sie bei jedem Stillen die gerade heilende Brustwarze wieder auf. Es tat höllisch weh!

Bitte noch ein Rezept…

Meine Frauenärztin war ein wahrer Engel in der Zeit und schickte mir nach einem verzweifelten Anruf, weil meine Mietdauer der Milchpumpe nach acht Wochen zu Ende ging, sofort ein Folgerezept zu. Denn so holprig unser Start war: Die Symphony und ich waren so langsam ein richtig gutes Team geworden. Nach fast drei Monaten waren meine Brustwarzen endlich komplett verheilt. Ich konnte Mina schmerzfrei stillen und sie trank so wunderbar, dass die Pumpe etwas pausieren durfte. Unser Gefrierfach war voll mit Muttermilch, aber ich achtete darauf, dass ich jeden Beutel, den mein Mann herausnahm, während ich zur Rückbildung und – endlich wieder! – zum Mädelsabend ging, gleich wieder ersetzte. Der Vorrat beruhigte mich.

Nicht ohne meine Symphony!

Als mein zweites Rezept für die Symphony auslief und ich sie zurückgab, empfand ich fast ein bisschen Trennungsschmerz. Ich kaufte mir die Handmilchpumpe Harmony für alle Fälle und kam auch gut damit zurecht für meine gelegentlichen Ausflüge ohne Baby. Aber als dann der Beikoststart vor der Türe stand, wurde ich doch wieder nervös. Wie sollte das funktionieren, wenn Mina plötzlich ganze Mahlzeiten an der Brust ausließ? Würde ich wieder einen Milchstau riskieren? Ich entschied mich, die Symphony noch einmal zu reaktivieren. Weil es natürlich keinen medizinischen Grund mehr für ein Rezept gab (mütterliche Sorge und Angst zählen leider nicht), mietete ich sie auf eigene Faust und Kosten für vier Wochen in der Apotheke. 2,50 Euro berechnete meine Apotheke pro Tag – aber das Sicherheitsgefühl war es mir Wert. Bei meinem zweiten Kind werde ich vermutlich gleich eine eigene elektrische Pumpe kaufen.

Aber noch heute werde ich tatsächlich ein bisschen wehmütig, wenn ich die Symphony-Koffer in Apotheken stehen sehe. Denn so hart der Start war, so schön war dann doch unsere Stillzeit insgesamt. 10 Monate haben wir durchgehalten! Wenn ich die Mütter mit ihren Neugeborenen sehe, denke ich: „Mädels, grad holpert es vermutlich ordentlich, aber wartet ab, ihr werdet bald die tollste Zeit der Welt erleben!“

 

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