Das Wochenbett kann sehr anstrengend sein. Hier ein paar Tipps, wie du gut drauf vorbereitet bist.

So planst du eine entspannte Wochenbettzeit!

Das Wochenbett ist als Schutzraum und Schonzeit gedacht: für deine Familie und um dich selbst vom Kraftakt der Geburt zu erholen. Auch wenn du dich direkt nach der Geburt wieder fit fühlst, dein Körper braucht länger, um sich zu regenerieren.

 

42 Tage Schonfrist für dich!

Stillen, Wickeln, Erholen – in den 14 Tagen nach der Geburt, dem Frühwochenbett, sollte nur das auf deinem Plan stehen. Dem Baby nah sein und viel Zeit miteinander zu verbringen, fördert das sogenannte „Bonding“. Dieses Heranbilden einer intensiven Beziehung zwischen Eltern und Kind sollte viel Raum einnehmen dürfen.
  In den ersten Tagen wird deine Nachsorgehebamme regelmäßig nach dir und deinem Baby sehen und bei Fragen und Problemen mit gutem Rat zur Seite stehen. Hast du niemanden, der dir das Putzen, Waschen und Einkaufen abnimmt, kannst du gegebenenfalls über deine Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen – die Kasse übernimmt auch die Kosten dafür.
  wochenbett-entspannt-klein Im Spätwochenbett vom 15. bis 42. Tag nach der Geburt regeneriert sich dein Körper langsam. Die Gebärmutter bildet sich zurück, der Wochenfluss verändert sich in Farbe und Stärke, bis er ganz aussetzt. Viele Frauen starten jetzt mit der Rückbildungsgymnastik, größere sportliche Aktivitäten sollten noch warten. Etwa sechs Wochen nach der Geburt endet das Wochenbett, und eine abschließende Untersuchung bei deinem Frauenarzt steht an.

 

Die richtige Dosis Besuch

Natürlich sind Verwandte und Freunde neugierig darauf, dein Baby zu sehen. Zuviel Besuch kann aber in Stress ausarten, wenn dein neues Leben mit Baby noch nicht eingespielt ist. Jeder hat Verständnis, wenn du Besuche vertagst, bis du dich erholt genug dafür fühlst.  

 

Tipps für eine entspannte erste Zeit mit deinem Baby:

  • Freudige Helfer organisieren. Ob im Haushalt oder beim Einkaufen, bitte Eltern oder Freunde um Unterstützung.
  • Gezielt Babyausstattung schenken lassen. Kauf vor der Geburt nur die wichtigen Dinge und wünsche dir den Rest dazu.
  • Geburtsurkunde besorgen. Gibt’s beim Standesamt. Du brauchst sie für deinen Antrag auf Elterngeld und das Kindergeld.
  • Finanzamt anrufen. Um sich Freibeträge zu sichern, lasse dein Kind auf deiner Lohnsteuerkarte und der deines Partners eintragen.

   
Wie hast du deine Wochenbettzeit erlebt? Hast du weitere Tipps, die dir geholfen haben? Melde dich doch einfach unter kontakt@medela.de – wir freuen uns auf deine Nachricht.