Werdende und frischgebackene Mütter brauchen viel Ruhe.

Stressbewältigung

Das Leben als frischgebackene Mutter kann zeitweise sehr anstrengend sein. Oft fordern einen das Neugeborene und das neue Leben als Familie so sehr, dass vor lauter Erschöpfung keine Zeit für die eigenen Bedürfnisse bleibt. Es ist nicht nur wichtig, sich diesen Stress bewusst zu machen. Auch musst du herausfinden, wie du selbst nicht zu kurz kommst und wann du um Hilfe bitten solltest. 

 

Finde hier für dich deine liebsten Punkte für Stressabbau:

  • Tägliche „Mamazeit“: Bitte deinen Partner, jeden Abend mindestens eine halbe Stunde den „Babydienst“ zu übernehmen, sodass du einmal am Tag nach Herzenslust tun und lassen kannst, was du möchtest. Ganz gleich, ob du ein Schaumbad nehmen möchtest oder ein gutes Buch lesen, Yoga machen, spazieren gehen, schlafen oder backen. Diese Zeit gehört jeden Tag ganz allein dir.
  • Bitte um (und akzeptiere) Hilfe: Bestimmt wirst du von vielen Leuten gefragt: „Wie kann ich helfen?“ Sag es ihnen. Du könntest sie z. B. darum bitten, dir eine Mahlzeit mitzubringen, für dich einkaufen zu gehen, eine Ladung Wäsche erledigen usw. Freunde und Familie helfen gerne – lass es zu.
  • Sei nicht so streng mit dir: Es muss nicht alles perfekt sein. Wollmäuse auf dem Boden, Teller in der Spüle, ein voller Wäschekorb – lass dich davon nicht aus der Ruhe bringen.
  • Ruhe dich aus, wenn dein Baby schläft.
  • Achte auf deine Ernährung: Halte nahrhafte Snacks griffbereit, die sich gut zwischendurch essen lassen (Käsewürfel, Obst, Kräcker, Joghurt usw.)
  • Gehe nach draußen: Sorge dafür, dass du (und dein Baby) täglich an die frische Luft kommen. Du wirst sehen, wie gut es dir tut.
  • Rede: Sei es mit einer Freundin, anderen Müttern in einer Still- oder Krabbelgruppe oder auch einer Stillberaterin. Andere Mütter können nachvollziehen, wie es dir geht.
  • Werde aktiv: Bring Bewegung in deinen Alltag! Tanze z. B. zu einem DVD-Kurs, mache Yoga oder nutze Sportangebote wie Mutter-Kind-Turnen. Körperliche Bewegung hilft gegen Stress.
  • Hole dir nötigenfalls professionelle Hilfe: Wenn du viel und oft weinen, mit Traurigkeit oder Depressionen zu kämpfen hast oder dich mit der Betreuung deines Babys überfordert fühlst, solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es kann sein, dass du an einer postnatalen Depression leidest.

 

 

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