6 ultimative Tipps für Pump-Mamas

Stillen klappt bei euch leider gerade nicht und du bist auf ausschließliches Abpumpen angewiesen? Diese Tipps helfen dir, um dein Baby von Anfang an mit Muttermilch zu versorgen.

 

1) Doppelt hält besser: Nutze beidseitiges Abpumpen

Kaufe oder miete dir am besten direkt eine hocheffiziente Milchpumpe mit forschungsbasierter 2-Phase-Expression-Technologie und der Möglichkeit, beidseitig abzupumpen. Sie ist für den Aufbau einer ausreichenden Milchproduktion unentbehrlich. Lass dich dazu am besten von deiner Hebamme oder in deiner Apotheke beraten. Die Symphony zum Beispiel, die in über 86% aller deutschen Geburtskliniken eingesetzt wird, bekommst du in der Apotheke bei entsprechender Indikation auch auf Rezept. Mit dem INITIAL-Programm kann sie sogar das unregelmäßige Saugen Neugeborener in den ersten Tagen abbilden. Aber auch die persönlichen Doppel-Milchpumpen wie die Swing maxi oder die besonders komfortable Freestyle bringen alle Vorteile des beidseitigen Abpumpens mit: Du bist doppelt so schnell fertig, du kannst nachweislich bis zu 18 % mehr Milch gewinnen, als beim einseitigen Abpumpen hintereinander, und die so gewonnene Milch hat sogar mehr Energie, wie Forscher festgestellt haben. Win-win also für dich und dein Baby!

2) Dranbleiben: Regelmäßiges Abpumpen ist wichtig

Ein bewährtes Abpump-Schema für die ersten drei Wochen sieht zum Beispiel so aus: acht-bis zwölfmal in 24 Stunden abpumpen, davon einmal in der Nacht. Ganz wichtig: Verzichte nicht auf das nächtliche Abpumpen, denn das für die Milchproduktion zuständige Hormon Prolaktin wird verstärkt nachts produziert!

3) Erfolg ist (auch) Kopfsache

Deine Abpump-Sitzungen werden noch effizienter, wenn du dir etwas Zeit für den direkten Hautkontakt mit deinem Baby nimmst. So löst du die Produktion von Hormonen aus, die für den Milchfluss wichtig sind. Wenn dein Baby leider nicht bei dir sein kann, kannst du dies auch durch Betrachten eines Fotos von deinem Kleinen, durch Schnuppern an einem seiner Kleidungsstücke oder einer sanften Brustmassage mit Abwärtsbewegungen Richtung Brustwarze fördern.

4) Ausreichend trinken!

Stell dir beim Abpumpen immer ein Glas Wasser an die Seite, um verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen und die Milchabgabe zu steigern.

5) Planung ist alles

Plane Ausflüge mit deinem Baby so, dass du vor der Abfahrt abpumpen und ein fertiges Fläschchen zur Hand hast, wenn es hungrig ist. Bevor du aufbrichst: Recherchiere still-freundliche Cafés und Orte mit eigenen Still-Räumen, wo du ungestört abpumpen kannst. Oder du pumpst noch im Auto ab und machst dich dann auf den Weg zu deinem Ziel. Bist du viel unterwegs und hast du unterwegs nicht immer eine Stromquelle für deine Milchpumpe zur Verfügung, lohnt sich die Anschaffung einer einfach zu transportierenden, kompakten Milchpumpe mit Batterie- oder Akkuoption, wie Swing maxi oder Freestyle. Für die Symphony gibt es auch einen speziellen Auto-Adapter, der dir das “mobile” Abpumpen erleichtert.

6) Hol dir Unterstützung

Lass dich unbedingt von einer Laktationsberaterin oder Hebamme unterstützen, wenn Fragen auftauchen.

 

Weshalb bist du auf ausschließliches Abpumpen angewiesen? Wie klappt es und was hat dir geholfen? Schreib uns doch deine Erfahrung unter kundenservice@medela.de  oder auf Facebook.