In den ersten beiden Lebensjahren bietet sich ein Schlafsack für das Baby an.

Schlafsack oder Babybettwäsche? Tipps fürs Baby-Kinderzimmer

Spätestens wenn der Mutterschutz beginnt, fängt bei den meisten werdenden Müttern der „Nestbautrieb“ an. Du wirst dich um die Erstausstattung kümmern und das Kinderzimmer liebevoll mit diversen Babysachen einrichten wollen, dich vielleicht schon für einen Stubenwagen oder ein Beistellbett entschieden haben. Jetzt stellt sich die große Frage: Soll ich lieber eine Babydecke und dazu ein niedliches Baby Bettwäsche-Set kaufen oder zum Baby-Schlafsack greifen?

Nimm den Babyschlafsack nicht zu groß

In der Nacht ziehst du deinem Kleinen am besten in den ersten beiden Lebensjahren einen Schlafsack an. Den strampelt es nicht weg und er hält warm. Nimm aber eine passende Größe. Ist er zu groß, dann kann ihn das Baby nicht mit seiner Körpertemperatur aufwärmen und es friert in der Nacht. Außerdem kann sich der Schlafsack um das Kind wickeln, wenn es sich unruhig herumwälzt.

 

Körperlänge – Kopflänge + 10 = passende Schlafsackgröße

Es gibt eine Faustregel, wenn du die richtige Schlafsackgröße wissen möchtest: Du nimmst die Körperlänge deines Lieblings, ziehst davon die Länge des Köpfchens ab und addierst die Zahl zehn dazu – sobald nur noch zwei Zentimeter zur nächsten Größe fehlen, tausche den Schlafsack aus. Das Baby soll nicht in den Schlafsack hineinrutschen können, deswegen darf der Halsausschnitt nicht zu groß sein. Miss den Kopfumfang des Kindes ab und vergleiche ihn mit dem Halsausschnitt. Der muss kleiner sein. Sehr praktisch sind Schlafsäcke mit einem Reißverschluss, der fast rundherum verläuft. Den kannst du zum Wickeln in der Nacht öffnen, das Baby wacht manchmal nicht einmal auf.

 

Leichte Decke statt Federbett

Viele Mamis und Papis kaufen gar keine eigene Babydecke für ihre Neugeborenen. Sie haben Angst, der Säugling könnte unter das dicke Bettzeug rutschen und sich überhitzen. Ganz auf eine Babydecke verzichten brauchst du aber nicht. Sie ist wirklich praktisch für untertags, wenn dein Baby beim Spielen oder Kuscheln auf dem Arm eingeschlafen ist und du es nicht extra zum Schlafsackanziehen wecken möchtest. Oder für die Ausfahrt im Kinderwagen. Natürlich darf Babys Decke kein schweres Federbett sein. Leicht und dünn ist die Maxime.

 

Babydecke selbst stricken

In den Wochen vor der Geburt wirst du vielleicht große Lust verspüren, für dein Baby zu handarbeiten. Wie wäre es mit einer gestrickten Babydecke? Die gelingt auch Anfängern und macht sich sehr gut im Kinderwagen. Am besten du strickst vier etwa 30 x 30 Zentimeter große Quadrate, die du dann zusammennähst. Damit die Decke alltagstauglich wird, nimm spezielle weiche Babywolle. Die fusselt nicht und lässt sich gut in der Waschmaschine waschen. Du kannst die Decke auch mit einem kuscheligen Fleece-Stoff oder mit süß bedruckter Babybettwäsche füttern.

 

Ein Kissen ist unnötig

Ein Kissen braucht dein Schatz übrigens nicht. Den rechteckigen Kopfkissenbezug aus dem Baby-Bettwäsche-Set kannst du als Spucktuch in das Bettchen legen. Er muss aber so unter die Matratze gesteckt werden, dass das Kleine ihn sich nicht vor das Gesicht ziehen kann. Die ersten Deckenbezüge haben die Größe 80 x 80 Zentimeter. Es ist also die Standardgröße von normalen Kopfkissen. Kaum eine Mama nimmt aber ihren alten langweiligen Kopfkissenbezug. Die Muster von Babybettwäsche sind einfach zu süß!

 

Nicht auf Zuwachs kaufen

Auf Zuwachs brauchst du Decken, Kissen und die Kinderbettwäsche nicht zu kaufen. Auch wenn der Säugling schnell rauswächst, nimm keine zu große Decke. Das Kind fühlt sich viel geborgener, wenn sie zu seiner Größe passt. Und zu guter Letzt achte darauf, dass die Bettwäsche keine drückenden Verschlüsse oder kleine Knöpfe hat, die eventuell verschluckt werden könnten.

 

Was ist das Lieblingsmuster auf deiner Babybettwäsche? Schreib uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.