Die Ursachen für ein unruhiges Baby sind vielfältig.

Unruhiges Baby – keine Sorge

Unruhiges Baby - keine Sorge

Unabhängig von der Tageszeit und davon, ob ein Kind gestillt oder mit künstlicher Säuglingsnahrung ernährt wird, kann es sein, dass es scheinbar unaufhörlich schreit. Es scheint keine Lösung oder irgendetwas zu geben, was es beruhigt.

 

Du stillst ein wenig und nach ständigem An- und Abdocken schreit das Baby teilweise stundenlang weiter. Meistens lässt sich die Ursache für das andauernde Weinen nicht ergründen. Sofern das Baby in 24 Stunden mindestens 8 Mal gestillt wird, mindestens 6 nasse und 3 volle Windeln hat und zunimmt, hängt das Problem nicht mit deiner Milchproduktion zusammen.

 

Dein Kleines ist vielleicht einfach müde, überreizt, hat Blähungen oder fühlt sich insgesamt unwohl. Für die Eltern kann ein quengeliges Baby sehr aufreibend sein. Aber vergiss nicht, dass all das normal ist, ganz bestimmt besser wird und schließlich auch ganz vorübergehen wird.

 

Mit folgenden Tipps kannst du dein Baby beruhigen:

  • Achte auf Bewegung. Wiege dein Kind in einem Stuhl, einer Wiege oder einfach in deinen Armen hin und her. Gehe mit dem Baby im Tragetuch spazieren. Rhythmische Bewegung hat oft eine sehr beruhigende Wirkung.
  • Hat dein Baby Blähungen? Massiere seinen Bauch sanft im Uhrzeigersinn und schiebe seine angewinkelten Beine behutsam in Bauchrichtung. Dies mindert oftmals den Druck und lässt die gestaute Luft abgehen.
  • Versuche es mit einem Bad. Das warme Wasser wirkt oft sehr entspannend.
  • Sorge für direkten Hautkontakt. Nicht nur der regelmäßige Herzschlag, sondern auch die Wärme der Haut beruhigt das Baby, wenn es auf der Brust von Mama oder Papa liegt.
  • Zahnt dein Baby vielleicht? Oft kündigt sich ein durchbrechender Zahn durch vermehrten Speichelfluss an. Versuche, das Zahnfleisch deines Kindes sanft zu massieren, oder lasse es auf einem kalten, nassen Stofftuch kauen.
  • Sorge für einen reizarmen Raum. Geschlossene Vorhänge, gedimmtes Licht und entspannende Musik wirken beruhigend. Sprich leise, sanfte Worte oder flüstere nur.
  • Unruhe bedeutet nicht unbedingt Hunger, vertraue auf dich und deine Stillfähigkeit. Füttere dein Kind nicht mit künstlicher Säuglingsnahrung. Dies kann weitere Probleme hervorrufen und deine Milchbildung beeinträchtigen.
  • Hole dir Unterstützung. Tausche dich mit anderen Müttern, z. B. in Stillcafés oder Babygruppen, aus.

 

Bei Fragen zur Schwangerschaft, zum Stillen oder den Produkten von Medela kannst du dich auch gerne mit unserer Medela Stillberatung in Verbindung setzen. Wir sind immer für dich da und beantworten deine E-Mail-Anfragen i. d. R. innerhalb von 24 Stunden. Besuche uns doch auch einmal auf Facebook: Jeden Donnerstag, von 11–12 Uhr treffen wir uns dort zum wöchentlichen Stillcafé. Außerdem bietet dir Medela-Deutschland auf Facebook Informationen und Austauschmöglichkeiten rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.

 

Wie bereits erwähnt: Es ist ganz normal, dass Babys mitunter unruhig sind. Für Eltern ist dies oft aufreibend, aber du gibst dein Bestes und machst deine Sache klasse … halte also durch!

 

 

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