Die Geburt steht kurz davor und du wartest auf die Wehen? Hier ein paar Tipps.

Wann kommen endlich die Wehen?

Du wartest auf die Wehen. Dein Bauch ist kugelrund und du wirst immer unbeweglicher und ungeduldiger: Wann geht es endlich los? Viele glauben, dass schwere Arbeiten, Hausputz oder Treppensteigen Wehen auslösen. Stimmt aber nicht, denn bei körperlichem Stress sagt dein Körper zu Recht: Wehen gibt es nur, wenn du erholt bist. Hier ein paar Tipps, mit denen sich behutsam Bewegung in die Sache bringen lässt.

 

Bewährte Wehenanschubser

  • Sex ist immer gut – denn im Sperma ist das Hormon Prostaglandin enthalten, das deinen Muttermund weich und geburtsbereit macht. Aber wirklich nur dann, wenn der Geburtstermin bevorsteht.
  • Nicht länger abwarten, sondern Tee trinken. Täglich zwei bis drei Tassen Himbeerblättertee sollen die Muskulatur des kleinen Beckens auflockern. Viele Hebammen schwören außerdem auf einen Tee aus Zimt, Nelken und Ingwer.
  • Dir die Kugeln geben. Einige homöopathische Globuli eignen sich, um die Geburt sanft in Gang zu bringen. Wichtig: Nie ohne Rücksprache mit deiner in Homöopathie gut ausgebildeten Hebamme einnehmen.
  • Mit Nadeln arbeiten. Mit gezielten Akupunkturmaßnahmen kann die Reifung des Muttermunds gefördert werden – das ist medizinisch bewiesen.
  • Blockaden wegmassieren. Bei einer sanften Bauchmassage mit einem speziellen Uterus-Öl wird die Durchblutung angeregt. Dabei entspannen sich Körper und Seele so, dass du (theoretisch) bereit wirst, dein Baby „loszulassen“.

 

Wenn es dir und deinem Kind gut geht, spricht nichts dagegen, einfach abzuwarten. Der große Moment ist bald da! Genieße die letzten Tage deiner Schwangerschaft und nimm bewusst Abschied von ihr. Ein alter Hebammenspruch besagt: „Kind kommt, wenn Kind fertig“.