Es gibt viele Gründe, warum ein Baby schreit.

Was hilft bei Schreibabys?

Wer hätte gedacht, dass ein Baby stundenlang schreien kann – und dann sogar noch ein bisschen mehr?

Babys müssen schreien, denn nur so können sie sich mitteilen. Aber mit einem Schreibaby kann man sich als Elternteil auch ganz schön alleingelassen fühlen. Vergiss nicht, dass es viele Gründe gibt, warum ein Baby weint.

 

Die Liste ist endlos

Die Windel kann voll sein, der Raum ist zu kalt oder zu warm, zu viele Reize überfordern das Baby, es ist gelangweilt, müde, ängstlich, unsicher oder es hat Bauchweh. Dein Kleines braucht Trost oder muss aufstoßen – oder ja, es könnte auch hungrig sein. 

 

schreibabys-kleinAlle stillenden Mütter sind verunsichert, wenn ein Baby sehr viel schreit. Du fragst dich vielleicht, ob dein Baby genug Muttermilch bekommt und mit großer Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort „Ja“. Denke daran, dass nicht jedes Schreien im Zusammenhang mit Stillen oder Hunger steht.

 

Wenn möglich, gönne dir jeden Tag ein bisschen Zeit für dich selbst. Bitte deinen Partner, Familienmitglieder oder Freunde, vorbeizukommen und dir zu helfen, indem sie z. B. mit dem Baby spazieren gehen. Oder sie könnten auf das Kind aufpassen und du gehst selbst ein bisschen spazieren.

 

Ein stundenlang schreiendes Kind zu ertragen ist für eine Mutter, und natürlich auch für den Vater, erdrückend, stressig, frustrierend und erschreckend. Manchmal schreien Babys eben. Du möchtest es ihm wahrscheinlich gleichtun – und das ist völlig in Ordnung. Schreien ist normal und von Zeit zu Zeit gesund. Wenn du dich jedoch fast den ganzen Tag sehr traurig fühlst und immer wieder weinen musst, solltest du dich an deinen Arzt wenden und ihm erzählen, wie du dich fühlst.

 

 

Hat dir dieser Artikel geholfen? Welche Tipps würdest du anderen Müttern geben? Schreibe uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.