Während der Schwangerschaft, kann es häufig zu Schwangerschaftsbeschwerden kommen.

Was hilft bei Schwangerschaftsbeschwerden?

Eine Schwangerschaft ist eines der schönsten Dinge, die eine Frau erleben kann. Gleichzeitig wirbelt sie auch vieles durcheinander. Zur Beruhigung: Beschwerden, wie Müdigkeit, Schlafprobleme oder Übelkeit, sind normal. Hier findest du beliebte Tipps von anderen Müttern.

 

Müdigkeit:

Kein Wunder, dein Körper arbeitet jetzt auf Hochtouren – und zwar für zwei. Was jetzt wichtig ist: Gönne dir viele Ruhepausen, gesundes Essen und tanke draußen regelmäßig Sauerstoff, das kurbelt den Kreislauf an.

 

Sodbrennen (Reflux):

Wächst dein Baby im Bauch, drückt das auf den Magen. Lieber nicht zu fettig und zu scharf essen, und das in kleinen Portionen. Vermeide es, kurz vor dem Schlafen noch zu essen; es sollten optimalerweise mindestens zwei Stunden Abstand zwischen letzter Mahlzeit und dem Schlafengehen liegen.

 

Rückenschmerzen:

Der wachsende Bauch belastet deine Wirbelsäule, Hormone lockern Knorpel und Gelenke für die Geburt. Gymnastik und Massagen können das angenehmer machen. Achte auf eine aufrechte Haltung und vermeide das typische „Schwangeren-Hohlkreuz“.

 

Stimmungsschwankungen:

Hormonell bedingt fahren deine Gefühle jetzt Achterbahn. Ängste vor der neuen Elternrolle, aber auch die sensiblen Geruchs- und Geschmackssinne können Gefühlswellen auslösen. Bist du sehr lustlos, kann dies ein Indiz für eine Schwangerschaftsdepression sein, bevor du dich aber sorgst, sprich darüber mit deinem Arzt.

 

Schlafprobleme:

Entspanne dich bei einem warmen Fußbad mit Lavendel, trinke einen Kräutertee und besonders wichtig: Hole den Schlaf nach und lege dich hin, wenn dein Baby schläft.

 

Übelkeit:

Der hohe Östrogenspiegel führt oft zu überschüssiger Magensäure, Geruchsempfindlichkeit und Übelkeit. Da hilft Ruhe, viel trinken und in manchen Fällen viel Obst. Es hebt den niedrigen Blutzuckerspiegel an, der für Übelkeit sorgt.

 

Wassereinlagerungen in Armen und Beinen:

Die Ringe zu klein, die Schuhe zu eng – Schwangerschaftshormone lösen lästige Wassereinlagerungen aus. Das tut gut: die Beine oft hochlegen, Massagen, Venengymnastik, Meersalzfußbäder.

 

Hitzewallungen und heiße Füße:

Sie sind Folgen des erhöhten Stoffwechsels. Kleidung aus Baumwolle oder Leinen sowie kühlende Salben und Gele helfen.

 

Wadenkrämpfe:

In der zweiten Schwangerschaftshälfte kommen sie oft nachts. Eine Dehnung der Wade schafft sofort Abhilfe. Plus: Mineralwasser und Lebensmittel mit viel Magnesium unterstützen deinen Nährstoffhaushalt gut. Additiv kannst du Magnesiumpräparate einnehmen; sprich darüber am besten mit deinem Arzt.

 

 

Hat dir dieser Artikel geholfen? Welche guten Tipps hast du noch? Schreibe uns unter kontakt@medela.de oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.