Wasser marsch! 5 nasse Spielideen für Babys

Wasser marsch! 5 nasse Spielideen für Babys

Keine Frage, alle Babys plantschen gern. Eine Wäschewanne voll Wasser, ein paar Becher zum schöpfen – viel mehr brauchen kleine Entdecker meistens nicht, um an heißen Sommertagen kühlen Spaß zu haben. Und falls es doch mal langweilig wird: Mit diesen Ideen ist Ihnen die Begeisterung der Kleinen sicher!

 

1) Die Eiswürfelwanne 

Ice, Ice Baby! Dass Wasser auch hart und eiskalt sein kann, ist eine spannende Erfahrung für kleine Entdecker. Einfach eine kleine Wanne oder Schüssel mit Eiswürfeln füllen und das Baby drauflos fühlen lassen. Vielleicht ist das Gefühl der eisigen Würfel zunächst überraschend, aber die Neugier wird siegen. Und in der warmen Sommerluft werden die Würfel schnell herrlich glitschig… und huch, plötzlich sind die schönen Steinchen verschwunden und es ist nur noch Wasser in der Schüssel! Voilá, erstes Physik-Experiment mit Bravour bestanden!

 

2) Die Rutschpartie

Eine lange glatte Plastikplane (gibt’s im Baumarkt oder mittlerweile auch im Spielzeugversand) auf dem Rasen ausbreiten, etwas Wasser draufspritzen – fertig ist die flache Rutschbahn, an der auch die Kleinsten schon Spaß haben können: Auf dem Bauch geht sogar das erste Robben dank rutschiger Unterlage herrlich einfach. Kleinkinder werfen sich gerne mit Anlauf drauf und schauen, wie weit sie rutschen können.

 

3) Das Open-Air-Wasserbett

Was Mama und Papa zum Schlafen angenehm finden, gefällt Babys auch im Garten: Ein eigenes Wasserbett! Mit etwas Geschick und einem großen Stück stabiler Malerplane aus dem Baumarkt, ist es schnell selbstgemacht: Einfach die Plane einmal falten, die offenen Ränder nacheinander zwischen Pergamentpapier legen (wichtig, sonst verkleben Folie und Bügeleisen!) und mit einem heißen Bügeleisen über den Rand bügeln (ein paar Zentimeter breit sollte die Kante sein). So schmelzen die Folienteile zusammen. Aber Achtung, eine Ecke offen lassen – denn da kommt dann der Wasserschlauch hinein um das Kissen zu füllen. Wenn das Wasserbett prall genug ist, versiegelst du diese Ecke dann noch mit einem Stück Isolierband (so kannst du das Kissen später wieder leeren und wiederverwenden.) Jetzt kannst du dein Baby drauf setzen und es nach Herzenslust auf dem wabbeligen Untergrund krabbeln und hüpfen lassen! Wichtig: Sorge für einen weichen Untergrund im Garten, falls dein Baby vor lauter Begeisterung herunterpurzelt.

 

4) Der selbstgemachte Rasensprenger

Unter dem Sprühregen des Rasensprengers umher zu laufen gehört für viele Mamas und Papas zu ihren schönsten sommerlichen Kindheitserinnerungen! Wer keinen hat, kann dem eigenen Nachwuchs ganz einfach selbst einen bauen: Plastikflasche an beliebig vielen Stellen durchlöchern (Achtung, eine „Liegefläche“ längs auslassen, wo die Flasche später auf dem Rasen liegt), Gartenschlauch am Flaschenhals „anschließen“ (mit Isolierband verbinden) – und Wasser marsch!“

 

5) Die Schiffspartie

Schiffchen schwimmen lassen ist faszinierend – aber wenn der Fluss sie dann davonträgt gibt es nicht selten Tränen. Mit dem eigenen Fluss im Garten kann das nicht passieren! Einfach aus einer langen Bahn Alufolie (mindestens 2-3 Meter) ein Bachbett formen, indem du die Kanten hochklappst. Dann mit dem Gartenschlauch von einer kleinen Erhöhung (Holzklotz, umgedrehtes Eimerchen o.ä.) Wasser in den Fluss laufen lassen und Papierschiffchen schwimmen lassen. Wetten, dein kleiner Kapitän findet es großartig?! Okay, stundenlang solltest du das Wasser der Umwelt zuliebe natürlich nicht laufen lassen – aber vielleicht endet euer „Fluss“ ja im Blumenbeet? Dann spart ihr später zumindest die Bewässerung! Falls der Garten abschüssig ist und der „Fluss“ an einer Stufe endet, könnt ihr auch eine große Wanne Wasser als Auffangbecken bereitstellen. Dann wird danach einfach darin weitergeplantscht!

 

Hast du noch weitere Ideen für tolle Wasserspiele? Dann immer her damit! Schreib uns unter kontakt@medela.de oder über Facebook.