Hier ein paar Wohlfühl-Tipps für die erste Zeit mit Baby daheim.

Wohlfühl-Tipps für die erste Zeit mit Säugling

Eingewöhnung braucht Zeit. Aber es gibt Dinge, die sie erleichtern und sogar schöner machen – zum Beispiel mit diesen Tipps.

  • Gehe alles ruhig an. Die ersten beiden Wochen sind wichtig, um als Familie anzukommen und einen neuen Rhythmus zu finden.
  • Dein Körper braucht nach der Geburt Erholung und gesunde Ernährung, denn das Stillen fordert Energie.
  • Vertröste deine Besucher, die du nicht herzlich gerne um dich hast, auf später.
  • Hilfe im Haushalt ist Gold wert, vielleicht sogar als Wunsch zur Geburt: Hilfe beim Putzen, selbstgekochtes Essen als Mitbringsel – du kannst dich ja später revanchieren.
  • Kontakte zu anderen Eltern hilft dir, Erfahrungen auszutauschen und als Mutter sicherer zu werden, zum Beispiel auf Spaziergängen. Packe dein Baby in eine Tragehilfe. Dort fühlt sich das Kind geborgen und Stöße werden besser abgefedert als in einem Kinderwagen.
  • Plane deinen Tag um die Stillzeiten herum. Schläft der Nachwuchs nach der Mittagsmahlzeit, gönne auch dir eine Ruhepause.

 

Gut zu wissen – für die Stillzeit zu Hause:

  • Wird der Magen eines Säuglings größer, sinkt die Anzahl der Stillmahlzeiten. In den ersten drei Lebenswochen sind bis zu zehn Stillmahlzeiten pro Tag normal, circa ab der vierten Woche werden es weniger. Dabei ist die Dauer einer Stillmahlzeit unterschiedlich: bis zu 45 Minuten heißt grüner Bereich, solange dein Kind gut zunimmt, gesund und munter ist.
  • Einschlafen an deiner Brust ist sicher das Schönste auf der Welt für dein Baby, doch es muss lernen, an der Brust zu trinken. Schläft es schon nach wenigen Minuten dort ein, nimm es von der Brust weg und massiere sanft die Handinnenflächen und die Fußsohlen. So wird es sanft wach und kann weiter trinken. Du musst dies nur für kurze Zeit wiederholen, denn Babys lernen schnell. Hat sich nach zwei Tagen nichts verändert, frage deine Still- und Laktationsberaterin oder deine Hebamme.
  • Babys durchlaufen wichtige Wachstumsschübe, etwa im Alter von drei, sechs und zwölf Wochen. In diesen Phasen will es – oft von einem Tag auf den anderen – viel häufiger gestillt werden. Tue dies auch unbedingt, denn das vermehrte Stillen signalisiert deinem Körper, dass er die Menge deiner Muttermilch neu anpassen muss. Die Schübe können sich über mehrere Tage hinziehen – je nachdem wie schnell dein Körper auf die neuen Anforderungen reagiert.

 

 

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