Die Partnerschaft sollte trotz Baby gut gepflegt werden im Alltag.

Zeit für den Nachwuchs UND sich selbst

Eine frischgebackene, stillende Mutter zu sein ist wunderbar, aber auch stressig. Wer hätte gedacht, dass eine kleine Person so anstrengend sein kann?

 

Nicht selten taucht das Gefühl auf, überfordert zu sein. Kein Wunder: Jeden Tag verbringst du viele Stunden damit dein Baby zu Stillen und seine Bedürfnisse zu erfüllen. Nur wenn es um dich selbst geht, steckst du zurück, weil du dich zu müde oder ausgelaugt fühlst.

 

Denke um – und zwar an dich!

Gerade weil du deinem Baby als Mutter das Beste geben möchtest, ist es wichtig, dass du mit deiner Energie gut haushältst. Mache dir anerkennend “bewusst”, dass du viel leistest! Dafür darfst du dich auch belohnen!

 

Tipps die dir, deinem Körper und der Seele gut tun:

  • Tägliche “Mama-Zeit”: Frage Deinen Partner, ob er sich jeden Abend für anderthalb Stunden um das Baby kümmern kann. In dieser Zeit tust du nur, wonach dir gerade ist: ein Bad nehmen, ein Buch lesen. So hast du jeden Tag Zeit, die dir ganz alleine gehört.
  • Frage nach Hilfe und nimm diese auch an. Wenn Freunde Hilfe anbieten, sage konkret: einkaufen gehen, ein Mittagessen kochen, Wäsche waschen. Freunde wollen helfen – lass es zu!
  • Sei nicht zu streng mit dir! Es muss nicht alles perfekt sein. Lass Geschirr- und Bügelberge auch mal liegen.
  • Ruhe dich aus – wenn dein Baby schläft.
  • Iss gesund! Halte immer ein paar gesunde Snacks bereit, die du über den Tag verteilt knabberst: Obststücke, Joghurt, Käsewürfel etc.
  • Geh raus! Versuche jeden Tag mit deinem Baby an die frische Luft zu gehen. Du wirst dich lebendiger fühlen!
  • Sprich mit anderen! Ruf eine Freundin an, besuche eine Still- oder Mutter-Kind-Gruppe. Andere Mütter verstehen, was du durchmachst.
  • Werde aktiv! Bring deinen Körper in Bewegung. Tanze, mach Yoga oder gehe turnen. Bewegung baut Stress ab!
  • Hole dir professionelle Hilfe, wenn du das Gefühl hast, nichts geht mehr. Wende dich an deine Hebamme oder deinen Arzt, wenn du viel weinst, dich traurig oder depressiv fühlst. Möglicherweise leidest du an einer postnatalen Depression.

 

Hat dir dieser Artikel einen guten Überblick gegeben? Hast du weitere Tipps? Schreibe uns unter kontakt@medela.de oder in der Medela Deutschland Facebook-Community.

 

 

Additional Resources

https://www.womenshealth.gov/breastfeeding/breastfeeding-and-everyday-life/handling-stress.cfm

http://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/infant-and-toddler-health/in-depth/newborn/art-20045498

https://www.medelabreastfeedingus.com/terms-and-conditions